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Isenbüttel Linksabbiegerspur: Bau erst in einem Jahr
Gifhorn Isenbüttel Linksabbiegerspur: Bau erst in einem Jahr
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16:12 13.07.2017
Linksabbiegerspur nach Allerbüttel: Die Planungen sind fertig, gebaut wird aber frühestens im zweiten Halbjahr 2018.   Quelle: Christina Rudert
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AllerbütteI

 Die Pläne sind fertig, umgesetzt werden sie jedoch „frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2018“, wie Bernd Mühlnickel, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel, auf AZ-Anfrage mitteilt. Es geht um die Linksabbiegerspur östlich von Calberlah von der Landesstraße 292 nach Allerbüttel.

Im April 2016 noch hatte die Bürgerinitiative einen offiziellen Antrag auf Bau dieser Linksabbiegespur an die Landesbehörde gestellt, unterstützt sowohl vom Landkreis als auch von der Polizei. Damals hieß es: im Moment Nein. Die Statistik passte nicht: Das Land baut erst, wenn anhand einer internen Bewertung eine Stelle Unfallschwerpunkt ist. 15 Bewertungspunkte – vergeben je nach Art und Schwere der Unfälle – innerhalb von drei Jahren sind erforderlich, die Einmündung hatte zu dem Zeitpunkt erst 13 Punkte, die allerdings innerhalb eines einzigen Jahres.

Wenige Tage nach dem Vor-Ort-Termin passierte der nächste Unfall dort, die Statistik kam auf 15 Bewertungspunkte – und die Planungen begannen. Die Unfallkommission der Polizei um Wilfried Enderle hatte im Mai noch mal bekräftigt, dass eine Linksabbiegerspur dort sinnvoll sei.

Die Kosten für den Bau werden auf 400.000 Euro geschätzt

Laut Mühlnickel muss nun zunächst die Frage geklärt werden, ob für den Bau ein Planverfahren erforderlich sei. Auch ohne Planverfahren wird die Umsetzung eine teure Angelegenheit für das Land, Mühlnickel spricht von geschätzten Gesamtkosten von etwa 400.000 Euro, weil „im Zuge der Maßnahme eine Ferngasleitung gesichert werden muss“.

Offen bleibt dann noch die Frage, ob die Gemeinde die von der Allerbütteler Bürgerinitiative beantragte Querungshilfe im Zuge des Baus der Linksabbiegerspur bezahlt – im Haushalt 2016 hatte Geld für eine Fußgängerampel in Höhe des Friedhofs gestanden, im aktuellen Haushaltsplan fehlt dieser Posten mit Hinweis darauf, dass die Haushaltsmittel erneut eingeplant werden, wenn absehbar ist, für wann die Aufstellung möglich wird.

UWG-Ratsherr Jörg Baronick hatte voriges Jahr festgestellt, dass die für die Ampel vorgesehenen 50.000 Euro ja stattdessen auch für die Mittelinsel genutzt werden könnten.

Von Christina Rudert

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