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Lesung im Wohnzimmer: Autorin besucht ihr Publikum

Ungewöhnliche Idee Lesung im Wohnzimmer: Autorin besucht ihr Publikum

Für Neu-Autoren ist es schwierig, ihre Bücher vorzustellen. Deshalb geht die Vollbütteler Autorin Emmi Rupprecht alias Gesa Walkhoff neue Wege: Sie kommt zu den Literaturfreunden ins Wohnzimmer.

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Bietet auch Lesungen in privaten Wohnzimmern an: Gesa Walkhoff, die unter dem Pseudonym Emmi Ruprecht schreibt, kommt gerne zu den Lesern nach Hause.

Quelle: Chris Niebuhr

Vollbüttel. „Meine erste Lesung im Fritzcafé in Dalldorf war ein voller Erfolg und der Saal bis auf den letzten Platz besetzt“, erinnert sich die 46-Jährige. „Das hat mir Mut gemacht, einen neuen Weg zu versuchen, um Veranstalter für Lesungen zu finden: nämlich das Publikum selbst.“ Für Neulinge und Selbstverleger sei es ansonsten doch fast unmöglich, eine Lesung zu veranstalten.

Wer also sein Wohnzimmer für ein oder zwei Stunden zu einem Treffpunkt für Leseratten machen möchte, findet auf Emmi Ruprechts Internetseite www.emmi-ruprecht.de folgendes Angebot: Die Autorin kommt zu den Literaturbegeisterten nach Hause und stellt ihre beiden Romane „Ein Ort in Italien“ sowie die Fortsetzung „Drei Jahre später“ ganz persönlich vor. Die Gastgeber müssen nicht mehr tun, als ausreichend Sitzgelegenheiten zur Verfügung zu stellen und mindestens zehn Freunde, Bekannte, Verwandte oder Nachbarn einzuladen, die Spaß an Unterhaltungsromanen haben.

Auf die Frage, ob so eine Privat-Lesung etwas kostet, winkt Emmi Ruprecht ab: „Ein Glas Wasser oder einen Tee nehme ich gerne. Ansonsten freue ich mich einfach über interessierte Menschen, die gerne zuhören, wenn ich aus meinen Büchern vorlese.“ Und wem die Lesung gefallen hat, der könne natürlich auch direkt vor Ort ein Buch kaufen.

Emmi Ruprecht bietet diesen Service in der Region zwischen Gifhorn, Braunschweig, Celle, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel und Wolfsburg an.

Gesa Walkhoff schreibt seit 2014, nachdem sie aus gesundheitlichen Gründen ihren Job aufgab. Vor einem Jahr erschien „Ein Ort in Italien“ (AZ berichtete), ein Roman über zehn unterschiedliche Menschen, die sich in Italien zu einem Gitarren-Kursus treffen und dabei plötzlich mit dem konfrontiert sind, was in ihrem Leben wirklich zählt. Krisenherde verselbständigen sich, Beziehungskonflikte brechen auf. Jetzt ist die Fortsetzung der Autorin erschienen, die unter dem Pseudonym Emmi Ruprecht schreibt. „Drei Jahre später“ heißt er, und etliche Protagonisten des ersten Romans tauchen auch hier wieder auf, versammeln sich erneut mit ihren Gitarren an diesem zauberhaften Urlaubsort – und bringen unvermutet so manchen überwunden geglaubten Konflikt mit. Der Roman ist für 13,99 Euro erhältlich in der Buchhandlung Könecke in Meinersen, bei den Gifhorner Buchhandlungen Dänzer und Nolte, in der Schreibdiele in Isenbüttel sowie im Internet.

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