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Isenbüttel Landkreis Gifhorn ist Hochburg im Bio-Ackerbau
Gifhorn Isenbüttel Landkreis Gifhorn ist Hochburg im Bio-Ackerbau
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20:00 06.11.2018
Lob für den Kreis Gifhorn: „In Ost-Niedersachsen ist er Bio-Hochburg in der Landwirtschaft“, berichtete Christian Meyer, stellvertretender Vorsitzender der Grünen-Landtagsfraktion, in Isenbüttel. Quelle: Christina Rudert
Isenbüttel

„Im östlichen Niedersachsen ist Gifhorn die Hochburg im Bio-Ackerbau“, stellte Christian Meyer bei seinem Besuch am Montag in Isenbüttel fest. „5,1 Prozent der Fläche werden ökologisch bewirtschaftet – das bedeutet eine enorme Wertschöpfung für die Region.“ Der Landesdurchschnitt liegt bei 3,9 Prozent, hatte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Vergleichszahlen parat.

Meyer lobt heilpädagogischen Bauernhof

Um die Agrarwende ging es beim November-Stammtisch der Grünen in Isenbüttel, zuvor hatte Meyer den heilpädagogischen Bauernhof Der Hof besucht. „Das ist ein super gut aufgestellter Betrieb, der nachhaltig, sozial und ressourcenschonend arbeitet“, lobte der frühere Landwirtschaftsminister Niedersachsens. Eine Landwirtschaftsform mit Zukunft, wie sowohl Meyer als auch Gifhorns Grünen-Landtagsabgeordnete Imke Byl betonten: „Der Bio-Markt hat einen jährlichen Zuwachs von zehn Prozent.“ Die große Koalition im Landtag führt nach Ansicht Imke Byls dazu, „dass die grüne Politik der Jahre zuvor nach und nach wieder zurückgedreht wird.“ Themen wie die betäubungsfreie Ferkelkastration „werden auf die lange Bank geschoben“.

Grüne Imke Byl wirbt für Europawahl

Aber auch die EU spiele für klimaschonende und umweltfreundliche Landwirtschaft eine wichtige Rolle, warb Byl für die Europawahl im Mai. „40 Prozent des EU-Etats werden für Subventionierung der Landwirtschaft ausgegeben. Bislang bekommen 20 Prozent der Betriebe – und zwar die Betriebe mit den größten Flächen – 80 Prozent des Geldes“, berichtete Meyer. „Dabei haben kleine Schläge eine deutlich größere Artenvielfalt, wir brauchen eine Subventionierung von Blühstreifen und Weidelandflächen.“

Das Interesse an grüner Agrarpolitik in Niedersachsen war groß, mehr als 20 Zuhörer waren nach Isenbüttel gekommen.

Von Christina Rudert

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