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Laden für Hilfsbedürftige eröffnet

Isenbüttel Laden für Hilfsbedürftige eröffnet

Isenbüttel. Isenbüttels ehrenamtlicher Helferkreis für Flüchtlinge hat jetzt einen Laden eröffnet. Dort bekommen Flüchtlinge - aber ausdrücklich auch alle anderen Hilfsbedürftigen - alles, was man im Haushalt und Alltag so braucht: Kleidung, Geschirr, Spielsachen und Schulranzen zum Beispiel.

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Tolle Aktion: Gespendete Kleidung, Geschirr und Spielsachen finden Flüchtlinge und andere hilfsbedürftige Isenbütteler ab sofort in einem Laden im Dorf.

Quelle: Ron Niebuhr

Isenbüttel. Die Idee zum Laden kam von Helga Mannes: „Ich habe schon immer Kleidung für Hilfsbedürftige gesammelt. Manchmal so viel, dass mein Wohnzimmer überquoll.“ Bisher gingen die Sachen vor allem in die Ukraine. Doch seit Flüchtlinge im Dorf sind, hilft die Isenbüttelerin auch ihnen. Über den Helferkreis hat sie viele Unterstützer gefunden, darunter Barbara Zimmermann und Elfi Hamann. Und dank Familie Henning nun auch einen Laden. „Wir dürfen den Raum mietfrei nutzen. Das ist total klasse“, freut sich Mannes. Nur für die Nebenkosten muss der Helferkreis aufkommen. Verkauft wird zwar nichts, etwas Geld kommt dennoch rein: „Wir geben die Sachen gegen eine kleine Spende ab.“ Was sich in Regalen und an Kleiderständern findet, ist gut bis sehr gut erhalten. Weitere Sachen nimmt Helga Mannes, Schulstraße 4, entgegen. „Einfach bei mir zuhause vor die Tür stellen“, sagt sie. Dinge, die im Dorf niemand haben möchte, schickt Mannes weiter in die Ukraine.

Vorerst ist der Laden, Am Damm 2, einmal wöchentlich geöffnet: dienstags von 10.30 bis 12 Uhr. „Wir müssen ja erst einmal sehen, wie es sich entwickelt“, sagt Mannes. Reger Betrieb herrscht schon in der Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge. In einer Garage am Berliner Platz repariert Hans-Albert Blaschke mit Flüchtlingen Fahrräder. „Jeder bekommt von uns nur ein Rad und muss helfen, es fahrtüchtig zu machen“, so Blaschke. Das motiviert die Flüchtlinge dazu, pfleglich mit den Rädern umzugehen.

rn

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