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Konzept zur Baulandentwicklung befürwortet

Isenbüttel Konzept zur Baulandentwicklung befürwortet

Isenbüttels Gemeinderat bekräftigte mit mehrheitlicher Zustimmung den Wunsch, dass die Samtgemeinde das zuletzt 2008 überarbeitete Konzept zur Baulandentwicklung aktualisiert und fortschreibt. Der Punkt gab auch Anlass zur Auseinandersetzung mit bisheriger und künftiger Baulandausweisung.

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Bauland entwickeln: Die Gemeinde Isenbüttel möchte das bestehende Konzept von der Samtgemeinde fortschreiben lassen.

Quelle: Ron Niebuhr

Isenbüttel. Bürgermeisterin Tanja Caesar erklärte einleitend, dass es lediglich darum gehe, ein grundsätzliches Okay zur Fortschreibung des Konzeptes zu geben. Ein paar Dinge hätten sich schließlich in den vergangenen neun Jahren getan, einige Flächen seien weggefallen, andere hinzugekommen, sagte sie.

Klaus Rautenbach (Grüne) erinnerte daran, dass man nach dem letzten großen Baugebiet Hinter den Wiesenhöfen III weitere kleinere Maßnahmen auf den Weg gebracht oder positiv begleitet habe. Zum Beispiel die Ausweisung von Bauland am Tankumsee, die Zulassung von Hinterbebauung im Försterkamp und die Umnutzung erschlossener Fläche wie der alten Gärtnerei.

Zwei der zuletzt favorisierten Gebiete erfasse das Konzept bereits: Am Sensch und Allerkamp. „Der Rest ist Ackerland. Und es ist fraglich, ob wir das durch Baulandausweisung weiter verknappen sollten“, sagte Rautenbach. Auch sei zu erwarten, dass die Versiegelung dieser Flächen die ohnehin schon angespannte Entwässerungssituation im Dorf weiter verschärfe, warnte der Grüne.

Andreas Rösler (CDU) empfahl Bauland in Maßen auszuweisen, nicht noch einmal 103 Bauplätze in einem Rutsch wie hinter den Wiesenhöfen. Auch scheide manche vom alten Konzept erfasste Fläche als Bauland aus, „weil es sich um das beste Ackerland in der Gemarkung handelt“, sagte er. Die IWG sprach sich dafür aus, im Konzept alternative Wohnformen zu berücksichtigen: „Wir wollen ja für Jung und Alt attraktiv bleiben“, sagte Tobias Klepsch.

Weitere Beschlüsse des Rates

Neben der Baulandentwicklung ging es in der Sitzung des Isenbütteler Gemeinderates auch um die Vereinsförderrichtlinie, Straßen- und Radwegbau sowie Personalfragen. Hier ein Überblick:

Die zuletzt 2014 überarbeitete Richtline zur Gewährung von Fördermitteln an die örtlichen Vereine kam jetzt erneut auf dem Prüfstand. Es ging darum, die Beitragsfreiheit von Flüchtlingen, die Investitionsförderung und die Unterhaltung von Sportplätzen zu berücksichtigen sowie eine Neuregelung zur Mietförderung zu treffen. Durch die Unterstützung von Vereinen, die Flüchtlinge beitragsfrei aufnehmen, setze man ein klares Zeichen gegen den aus dem Ergebnis der Bundestagswahl erkennbaren Rechtsruck, sagte Andreas Rösler (CDU).

Der Ausbau des Allerkamps startet. Die Arbeiten sollen bis Dezember abgeschlossen sein. Die Fertigstellung der Ringstraße dagegen verzögert sich bis Mitte Oktober. Derzeit laufen die Pflasterarbeiten. Der Weg zwischen Friedhofskapelle und Schulstraße soll im Frühjahr 2018 befestigt werden.

Mit einem Gerät der Samtgemeinde erfolgen derzeit Messungen hinsichtlich Verkehrsaufkommen und -tempo auf Straßen in Isenbüttel.

Der Radweg entlang der K 114 wird stellenweise ausgebessert. Eine Komplettsanierung sieht der Landkreis gegenwärtig nicht vor.

Saskia Sophie Zimmermann (SPD) schied aus dem Rat aus. Für sie rückte Dr. Ralf May nach. Zuvor hatte Peter Funck darauf verzichtet, sein Mandat wahrzunehmen. May vertritt die SPD im Umwelt- und Wegeausschuss sowie im Haushalts- und Finanzausschuss. Mehmet Emin Gökkus rückt in den Jugend-, Sport- und Kulturausschuss nach, Axel Lackmann übernimmt dort den Vorsitz. Ricarda Rochlitz vertritt bei Bedarf Katrin Below im Verwaltungsausschuss.

Von Ron Niebuhr

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