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Isenbüttel Klimawandel: So soll Energie gespart werden
Gifhorn Isenbüttel Klimawandel: So soll Energie gespart werden
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00:24 05.01.2015
Klimaschutz: Samtgemeinde Isenbüttel und die Sassenburg haben ein Konzerpt für ihre Gebäude erstellt. Quelle: Archiv
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Isenbüttel. Der weltweite Klimawandel fängt damit an, dass die Heizung zuhause herunter gedreht wird. Und dass die Samtgemeinde Isenbüttel gemeinsam mit der Sassenburg ihre öffentlichen Gebäude unter die Lupe nimmt, um zu überprüfen, wo sich Energie sparen lässt. Sowohl durch bauliche Veränderungen als auch durch Nutzerverhalten.

Rathaus, Gemeindebüros, Schulen, Kindergärten: „Insgesamt sind es bei uns 47 Gebäude“, sagt Erich Day, im Bauamt für Gebäudemanagement zuständig und Begleiter des Klimaschutz-Teilkonzeptes Liegenschaften. Für diese Gebäude wurde der Ist-Stand ermittelt: Wie viel Energie wird verbraucht? Nächste Frage: Wie viel lässt sich sparen? Auch durch Nutzerverhalten. Bauamtsleiter Rolf-Otto Fabian: „Das kostet nichts und bringt bis zu 15 Prozent Energieeinsparung.“ Genau darum ging es in zwei Workshops, an denen Schul- und Kitaleitungen, Hausmeister und Verwaltungsvertreter teilgenommen haben, „insgesamt um die 50 Leute“, so Day. „Die Teilnehmer sind alle selber Nutzer öffentlicher Gebäude und oder Menschen, die auf Nutzer einwirken können.“

Jeder hat das schon gehört: Heizung aus beim Lüften. Licht aus beim Verlassen des Raumes. 22 Grad Raumtemperatur tun‘s auch. Day freut sich, dass Schulen angefangen haben, Schüler zu Energieberatern auszubilden. In Sportvereinen wird darauf geachtet, dass nicht für jedes Training die Beleuchtung der Halle erstrahlt. Im Rathaus wird erinnert, abends die PCs auszuschalten. Weil so was Zeit braucht, wird es einen vierköpfigen Arbeitskreis geben: „Ein Vertreter für die Schulen, einer für die Kitas, ein Hausmeister und ein Vertreter der Verwaltung“, benennt Day die Zusammensetzung. „Dieser Arbeitskreis wird Vorschläge machen, aber auch Erfahrungen auswerten.“

AZ-INFO: Politik berät noch - Arbeit geht erst los

Isenbüttel. Hinter dem Klimaschutz-Teilkonzept Liegenschaften verbirgt sich ein Förderprogramm der Bundesregierung zur Energieeinsparung und CO2-Minderung. „Wir werden seit 1. Oktober 2013 gefördert, der Förderzeitraum endet am 31. Dezember 2014“, sagt Erich Day vom Bauamt der Samtgemeinde.

Von den Kosten in Höhe von 72.000 Euro – 46.000 Euro Isenbüttel, 26.000 Euro Sassenburg – übernimmt der Bund die Hälfte. Zwei Workshops zum Klimaschutz-Teilkonzept hat es gegeben, das Büro MerkWatt arbeitet gerade am Abschlussbericht. „Den werden wir der Politik Anfang des Jahres zur Beratung vorlegen“, kündigt Bauamtsleiter Rolf-Otto Fabian an. Denn zur Energieeinsparung sind außer einem geänderten Nutzerverhalten auch bauliche Investitionen erforderlich. „Das Gesamtvolumen beträgt zwischen vier und sechs Millionen Euro, das muss langfristig umgesetzt werden“, sagt Fabian. Er erwartet von der Politik eine Prioritätenliste, wann was umgesetzt wird.

Mit dem Ende des Förderprojekts geht die Arbeit erst richtig los, das ist sowohl Day als auch Fabian bewusst. „Das muss in die Köpfe!“, sagt Fabian. „Für uns ist das erst der Anfang im Projekt Klimawandel“, ergänzt Day.

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