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Klassentreffen 67 Jahre nach der Einschulung

Isenbüttel Klassentreffen 67 Jahre nach der Einschulung

Isenbüttel. 1948 in der Volksschule Isenbüttel eingeschult, trafen sich jetzt nach 67 Jahren 20 der ehemals 39 Schüler in Isenbüttel wieder.

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67 Jahre nach der Einschulung: Ehemalige Isenbütteler Volksschüler haben für bereits verstorbene Mitschüler leere Stühle dazu gestellt.

Georg-Wilhelm Gaus, der das Treffen gemeinsam mit Ulla Hoyer organisiert hatte, berichtet, dass Hermann Weißenborn, der Sohn des damaligen Lehrers, und Mitschüler Gerhard Hintz dieses Treffen angeregt hatten. Und weil von den 19 Mädchen und 20 Jungen, die damals eingeschult worden sind, acht Jungen mittlerweile verstorben sind, wurden bewusst acht leere Stühle auf das Erinnerungsfoto gestellt.

Nachdem jeder der 20 Teilnehmer kurz seinen Lebenslauf geschildert hatte, begann der Ausflug in die Erinnerungen der Schulzeit im damaligen Britisch-Niedersachsen. Jeder konnte eine kleine Episode beitragen. So begrüßten die Schüler damals stehend und einstimmig mit einem zackigen „Guten Morgen, Herr Weißenborn“ ihren Lehrer. Im Winter mussten sie Holz oder Kohlen zum Heizen mitbringen, und manchmal wurden aus den Carepaketen Kaugummi oder köstlicher Traubenzucker verteilt.

Die Schüler schrieben damals mit einem Griffel auf Schiefertafeln, später mit Tinte und der kratzenden Pfannenfeder, die Tintenfässer waren in den bekleckerten Holzbänken eingelassen. Wer gefragt wurde, musste aus der Bank heraustreten und stehend antworten - Nichtwissen wurde gnadenlos geahndet. Und hin und wieder gab‘s auch schmerzhafte Begegnungen mit den Stöcken auf der Handfläche oder harte Knüffe, wenn wieder mal jemand während des Unterrichts geschwatzt hatte.

Die Jungen erinnerten sich an Schwärmereien für die junge Lehrerin Fräulein Gellhaus, die Mädchen wussten noch manche der damals gelernten Volkslieder.

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