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Kinder dürfen einen Tag lang Tierpfleger sein

Ferienspaß im Tierheim Ribbesbüttel Kinder dürfen einen Tag lang Tierpfleger sein

Streicheln und kuscheln mögen Hund, Katze und Co. Aber wer Verantwortung für ein Haustier übernimmt, muss sich darüber im Klaren sein, dass es damit nicht getan ist. Im Ribbesbütteler Tierheim erfuhren Ferienspaßkinder am Mittwoch, worauf es noch ankommt.

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Ein Tag als Tierpfleger: Ferienspaßkinder aus der Samtgemeinde Isenbüttel packten im Ribbesbütteler Tierheim kräftig mit an.

Quelle: Ron Niebuhr

Ribbesbüttel. Pia Busse und Anja Schulze-Gaus stellten den Mädchen und Jungen das Tierheim und seine Bewohner vor. Ins Katzenhaus kamen sie nur durch die Küche. „Sie dient als Schleuse. Erst wenn die Tür nach draußen geschlossen ist, öffnen wir die Tür zum Katzenhaus“, sagte Busse. Andernfalls türmt womöglich der eine oder andere Stubentiger. „Ein Hund käme nicht weit“, sagte sie. Der Hof ist ja eingezäunt. Aber eine Katze klettert da ratzfatz rüber und sucht das Weite.

Manche Katze liebt ihre Freiheit übrigens so sehr, dass sie mit Menschen gar nicht klarkommt. „Die verwilderten Katzen bringen wir getrennt von den anderen unter“, erklärte Busse. Und auch nur so lange, bis sie kastriert und aufgepäppelt sind. Dann geht es wieder ab in die Freiheit. Neuzugänge kommen übrigens erstmal in Quarantäne: „Wir wissen ja nicht, ob sie krank sind“, erläuterte Busse den Kindern.

Von den Hundezwingern hielten die Kinder beim Rundgang Abstand. „Das ist besser. Die Hunde kennen euch ja noch nicht.“ Welpen kommen eher selten ins Tierheim. Falls doch lassen sie sich schnell vermitteln. Zudem sind dort derzeit Kaninchen zuhause. Und ein besonderer Urlaubsgast: eine Wasserschildkröte. „Die Besitzer sind verreist. Sie ist ständig abgehauen“, sagten Schulze-Gaus und Busse. Die Nachbarin war es wohl leid, die Schildkröte immer wieder über den Zaun zurückzusetzen – und brachte sie vorübergehend ins Tierheim.

Nach dem Rundgang packten die Kinder dann noch fleißig in Hunde- und Katzenhaus mit an. „Erstmal ist sauber machen angesagt“, sagten Busse und Schulze-Gaus. Danach gab es ein Frühstück für die kleinen Nachwuchs-Tierpfleger.

Von Ron Niebuhr

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