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Kanonenkugel aus dem 19. Jahrhundert im Garten gefunden

Isenbüttel Kanonenkugel aus dem 19. Jahrhundert im Garten gefunden

Isenbüttel. Ein kurioser „Stein“ tauchte jetzt bei Erdarbeiten im Garten von Sylvia und Peter Zimmermann auf.

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Kurioser Fund bei Erdarbeiten: Sylvia und Peter Zimmermann mit der Kanonenkugel, die vermutlich von 1870 ist.

„Wir wollten eine kleine Ostterrasse bauen“, erzählt Zimmermann. Seine Frau sammelte dafür die größeren Steine aus der Erde. Plötzlich stieß sie auf eine Kugel. „Wir haben eine Weile gerätselt, ob es eine Bocciakugel sein könnte oder eine Kugel vom Kugelstoßen, und dann hatte Sylvia die Vermutung, dass es sich um eine Kanonenkugel handeln könnte“, sagt ihr Mann.

Peter Zimmermann legte die Kugel auf die Waage: „Sie wiegt 2800 Gramm, ziemlich genau sechs englische Pfund.“ Ein mögliches Indiz dafür, dass die Vermutung mit der Kanonenkugel stimmte. Auch der Durchmesser von 90 Millimetern deutete darauf hin. Der Forscherdrang war geweckt. Im Internet stießen Zimmermanns auf die Seite www.kanonen-kugeln.de und nahmen Kontakt zum Betreiber auf. „Ich wollte wissen, ob diese Kanonenkugel zu datieren ist“, sagt Peter Zimmermann und schickte Fotos.

Der Betreiber reagierte prompt: „Es handelt sich mit großer Sicherheit um eine 6-Pfünder-Kugel aus der Zeit um 1870.“ Im deutsch-französischen Krieg 1870/71 hatte der Norddeutsche Bund (Preußen) mit den süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg, Baden und Hessen-Darmstadt Frankreich besiegt, in Folge dieses Krieges taten sich die deutschen Kriegsparteien zum Deutschen Reich zusammen.

Wie die Kanonenkugel nach Isenbüttel gekommen sein könnte, ist ein Rätsel. Zimmermanns wollen sie jetzt jedenfalls restaurieren und wissen auch schon wie: „Sie muss für zwei Wochen in destilliertes Wasser gelegt werden, um die Salze zu lösen, danach mit einer Drahtbürste abgeschrubbt und in frisches destilliertes Wasser gelegt werden - und das Ganze für mindestens sechs Monate.“

tru

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