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Isenbüttel Japanisches Fernsehen dreht bei Heidi Stein
Gifhorn Isenbüttel Japanisches Fernsehen dreht bei Heidi Stein
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00:21 23.02.2015
Das Fernsehen kommt: Viele deutsche Sender waren schon bei Heidi Stein zu Gast - jetzt interessiert sich ein japanisches TV-Team für die Geschichte der Isenbüttelerin. Quelle: Archiv
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Nächste Woche Mittwoch ist ein Fernsehteam bei Heidi Stein, um über die Geschichte der Mutter zu berichten, deren dreijähriger Sohn Dirk vor 36 Jahren in der DDR auf mysteriöse Weise verschwand.

25 Jahre Deutsche Einheit - ein Thema, das auch den fernen Osten interessiert. „Vielleicht, weil die Trennung von Korea der deutschen Teilung vergleichbar ist“, vermutet Heidi Stein. In einer Serie über Deutschlands Wiedervereinigung will das japanische Fernsehteam über die Isenbüttelerin berichten.

Die Deutschland-Korrespondentin des Privatsenders hatte in Bautzen angerufen, wo Heidi Stein in Haft saß und von der BRD gegen Devisen freigekauft worden war. „Die Bautzener haben die Redakteurin direkt an mich verwiesen.“ Heidi Stein und ihr Mann Heinz Liegmann freuen sich, dass das Thema nun auch international von Interesse ist. „Im Ausland wissen nur wenige über die Stasi-Geschichte und die fehlende Aufarbeitung Bescheid“, befürchtet sie. Aufklärungsarbeit wie mit dem geplanten Beitrag im japanischen Fernsehen finden die beiden wichtig.

Nun sind sie auf den Drehtag gespannt. „Wir haben schon die dollsten Dinge erlebt“, erinnert sich Heinz Liegmann an einen Fall, wo er die Blumen fünfmal gießen musste, weil das Kamerateam mit den Aufnahmen nicht zufrieden war. Ein anderes Mal sollte Heidi Stein am Kamin gefilmt werden. Zuerst loderten die Flammen nicht genug, dann knisterte das Feuer zu laut. „Meist kommen sie und meinen, nach zwei Stunden wäre alles fertig, aber dann dauert es doch den ganzen Tag.“ Ein strapaziöser Tag wartet auf die traumatisierte Mutter. Und doch lässt sie sich erneut darauf ein - in der Hoffnung, ihren Sohn zu finden.

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