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Isenbüttel Isenbütteler wollen Bodenschwellen gegen Raser
Gifhorn Isenbüttel Isenbütteler wollen Bodenschwellen gegen Raser
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10:00 26.08.2018
Offene Sprechstunde: Bürgermeisterin Tanja Caesar sprach mit rund 20 Isenbüttelern über Ängste und Ärger wegen Raserei im Dorf. Quelle: Ron Niebuhr
Isenbüttel

Beschwerden über rücksichtlose Autofahrer äußern Isenbütteler immer wieder. „Wir möchten uns in einer offenen Runde darüber austauschen und gemeinsam Lösungen entwickeln“, sagte Tanja Caesar. Eine Ausschusssitzung wäre dafür – wegen des eng begrenzten Rederechts für Einwohner – nicht so gut geeignet. Die offene Sprechstunde sei da wohl der bessere Weg, sagte Caesar.

Anwohner: „Das ist schon kriminell“

Ob Königsberger Straße, Liststraße, Schulstraße, Mausoleumsweg, Mittelstraße oder Sandweg – die Beschwerden ähnelten sich. Die Anwohner berichteten von extremer Raserei. Man müsse wohl fast schon froh sein, wenn Autos auf verkehrsberuhigten Straßen nur 50 statt der erlaubten 30 Stundenkilometer führen. Denn ein Tempo von 70, 90 oder gar 100 sei vor allem nachts keine Seltenheit, so die Anwohner. Auch um Recht-vor-links schere sich im Grunde niemand. Wie etwa auf der Mittelstraße gerast werde, „das ist schon kriminell. Am schlimmsten sind die Motorradfahrer“, sagten Ingrid und Wilhelm Krull.

Freie Hand nur bei baulichen Maßnahmen

Eckhard van der Post sagte, dass alle Beschwerden der Bürger bisher nichts gebracht hätten – abgesehen von ergebnislosen politischen Diskussionen. Bürgermeisterin Caesar und Gemeindedirektor Rautenbach erklärten, dass die Gemeinde aufs Okay des Landkreises angewiesen sei, um Schilder aufzustellen oder Piktogramme auf die Fahrbahn aufzubringen. „Nur bei baulichen Maßnahmen haben wir freie Hand“, sagte Caesar. Die erachteten die Bürger eh als bestes Mittel gegen Raser. Sie bevorzugten Bodenschwellen.

Von Ron Niebuhr

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