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Isenbüttel Tendenz zu Pflege-Wohngruppe statt großem Seniorenheim
Gifhorn Isenbüttel Tendenz zu Pflege-Wohngruppe statt großem Seniorenheim
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00:23 25.03.2018
Altern im vertrauten Umfeld: Der Isenbütteler Gemeinderat informierte sich über Wohnformen für pflegebedürftige Menschen – ein Seniorenheim kommt wohl nicht mehr in Frage.   Quelle: dpa Archiv
Isenbüttel

Ein Seniorenheim kommt wohl nicht mehr infrage. Stattdessen könnte nun eine Wohngruppe mit ambulanter Betreuung entstehen.

An der Idee hat sich nichts geändert: In Isenbüttel soll eine Einrichtung entstehen, die auch pflegebedürftigen Menschen ermöglicht, im vertrauten Wohnumfeld zu bleiben. Aber die richtige äußere Form muss noch gefunden werden. Ein Schritt in diese Richtung war jetzt eine Informationsveranstaltung für den Gemeinderat, bei der zwei Vertreterinnen des Landkreises verschiedene Wohnformen vorstellten.

Ausgelöst hatte diese Diskussion ein Antrag der SPD im November, in Isenbüttel ein Pflegeheim zu errichten mit einer Spezialisierung auf Schwerstpflege, Demenz- und Palliativversorgung (AZ berichtete). Das funktioniert so vermutlich nicht, weil für den wirtschaftlichen Betrieb einer solchen Einrichtung um die 80 Betreuungsplätze nötig sind. Und dafür fehlen in Isenbüttel sowohl der Bedarf als auch das Personal.

Idee einer Pflege-Wohngruppe

Wie Gemeindedirektor Klaus Rautenbach auf AZ-Anfrage mitteilte, sei das Konzept der Pflege-Wohngruppe eins, welches die Isenbütteler weiter verfolgen wollen. „Das ist eine Form der ambulanten Betreuung. Zwischen drei und zwölf Leute leben in einer solchen WG, im Landkreis gibt es bereits mehrere solcher Wohngruppen.“ Sie erhalten – durch die Pflegekasse finanziert – mehr Betreuung als im betreuten Wohnen. Pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung gehört dazu, jeder Bewohner hat einen eigenen Raum, möglichst mit eigenem Bad, aber eine Nachtbetreuung gehört nicht automatisch dazu, wie Rautenbach erklärt.

Laut Rautenbach will die Gemeinde in enger Abstimmung mit der Samtgemeinde – die über ein ursprünglich mal für eine Pflegeeinrichtung vorgesehenes Grundstück hinter dem Wohnen mit Zukunft am Wiesenhofweg verfügt – den Prozess voran treiben, „es gibt noch viel Gesprächsbedarf“. Die Tendenz gehe zurzeit weg vom großen Heim hin zu einer Pflege-Wohngruppe, „das könnte eine Option sein“. Auf alle Fälle „ist dem Rat die Daseinsvorsorge für die Isenbütteler wichtig“.

Von Christina Rudert

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