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Isenbüttel: Futtern wie bei Luthern

Außergewöhnliches Angebot im Gemeindehaus Isenbüttel: Futtern wie bei Luthern

Auf eine Art, die Martin Luther sicher sehr gefallen hätte, feierte Isenbüttels St. Marienkirche das Jubiläum zu 500 Jahren Reformation am Dienstagabend: mit einem Festschmaus im Gemeindehaus. 90 Isenbütteler und Wasbütteler ließen sich das „Futtern wie bei Luthern“ nicht entgehen.

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500 Jahre Reformation: Isenbüttels St. Marienkirche erinnerte mit Festschmaus und Gottesdienst an Martin Luther.
 

Quelle: Ron Niebuhr

isenbüttel.  Schmalzbrot mit Gurke, Lombardische Käsesuppe, Schmortopf, Luther-Brötchen, dazu Getränke und sogar ein Luther-Bier aus Fallersleben servierte die St. Marienkirche ihren Gästen. „Wir haben ursprünglich mit 60 Gästen geplant, letztlich sind es 90 geworden“, freute sich Pastor Frank Eisel über die enorme Nachfrage beim Isenbütteler Highlight des Lutherjahres.

Martin Luther und seine Frau Katharina, in historisch anmutender Kluft und mit Leidenschaft verkörpert von Rolf Buhmann und Kristina Schulz, saßen im Saal selbstredend am Kopf der Festtafel. Immer mal wieder streuten sie Auszüge aus historischen Tischreden Luthers und Briefen seiner Frau ein. Gleich zu Beginn klärte Buhmann die Gäste über typisch lutherische Benimmregeln auf: „Wasch dir die Hände vor dem Essen!“, „Man sollte nicht gleichzeitg reden und essen!“ oder auch „Pass auf, dass keine sechsfüßigen Tierchen an dir herumkrabbeln!“.

Auf den Festschmaus folgte ein durch Singgemeinschaft und Posaunenchor teils mit historischen Liedern gestalteter Festgottesdienst in Erinnerung an Martin Luther. Ihm verdankten die Christen keineswegs nur für jedermann lesbare Bibeln und verständliche Gottesdienste in Deutsch statt Latein, sagte Pastor Eisel. Sondern auch Bildung für das ganze Volk.

Zudem habe Luther ein neues Gefühl von Freiheit vermittelt, stand man doch nicht länger unter dem Zwang der Kirchenoberen. Und die zentrale Botschaft Luthers: „Wir werden durch die Liebe Gottes und den Glauben an Jesus Christus gerettet“, erklärte Eisel.

Von Ron Niebuhr

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