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Isenbüttel Isenbüttel: Bauausschuss pro Entlastungsstraße
Gifhorn Isenbüttel Isenbüttel: Bauausschuss pro Entlastungsstraße
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17:15 30.11.2017
Das Nadelöhr Liststraße wäre entschärft: Eine zweite Zufahrt in den Försterkamp senkt nicht nur die Verkehrsbelastung in der Liststraße. Quelle: Archiv
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Isenbüttel

Mit fünf zu zwei Stimmen befürwortete die Mehrheit vor zahlreichen Zuhörern den Bau, es gab sogar Zwischenapplaus.

Alle Politiker dankten für die umfangreiche Vorstellung der Pläne durch insgesamt acht Planer: Straßen- und Brückenbau, die Verlegung des Bahnübergangs, die Lösung der Hochwasser-Problematik, Verkehrsprognosen, Schallschutz und Naturschutz wurden ausführlich vorgestellt. Seine Kritik machte Andreas Rösler (CDU) dann auch vorwiegend an den Kosten fest. Auf Nachfrage bekam er seine Vermutung bestätigt, dass noch 350.000 Euro Planungskosten oben drauf kommen.

Der Plan für die neue Straße: Die Entlastungsstraße für den Försterkamp mit dem umgelegten Bahnübergang, verschwenkter Hehlenriede und Brückenbauwerk. Quelle: privat

„Und ursprünglich war mal von gut einer Million Kosten die Rede“, verwies er auf eine erhebliche Kostensteigerung. Ein Argument, das Detlef Lehner (SPD) gut nachvollziehen konnte. Allerdings „macht diese Straße durchaus Sinn: Sie entlastet die Liststraße enorm“. Weitere Argumente pro: die Bahnunterführung an der Liststraße ist ein Nadelöhr und das Pfeifkonzert der Züge am unbeschrankten Bahnübergang westlich des Einkaufsmarktes hätte ein Ende.

Frederick Meyer (CDU) beantragte, das Thema in die Fraktionen zurück zu geben. „Der Stand der meisten ist, dass der Bau eine Million Euro kostet“, begründete er. Dafür fand sich jedoch keine Mehrheit. Mit fünf Stimmen von SPD, IWG und Grünen gegen zwei CDU-Stimmen empfahl der Ausschuss stattdessen, im nächsten Jahr mit dem Planfeststellungsverfahren zu beginnen, damit die Entlastungsstraße dann 2019 gebaut werden kann.

Von Christina Rudert

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