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Innovative Ideen für Isenbüttel

Fördervorschläge für den Klimaschutz Innovative Ideen für Isenbüttel

Wie innovativ ist Isenbüttel beim Klimaschutz? Anregungen gab Michael Fuder, Geschäftsführer des Beratungsbüros MerkWatt, dem Umwelt- und Wegeausschuss. Das Förderprogramm im Klimaschutzteilkonzept Isi könne dann statt mit „Isenbüttel saniert intelligent“ mit „Isenbüttel sponsort Innovation“ überschrieben werden.

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Vorbild für die Gemeinde? Henning Müller schlug die Anschaffung eines E-Mobils für den Bauhof vor, wie es am Tankumsee im Einsatz ist.

Quelle: Christina Rudert Archiv

Isenbüttel. Erst zog Fuder Bilanz der bisherigen drei Jahre Förderprogramm. 16-mal gab es einen hydraulischen Heizungsabgleich, ebenso häufig den Einbau einer Hocheffizienz-Heizungspumpe, einmal einen Luftdichtheitstest. Die Gemeinde förderte jede Maßnahme mit 150 Euro. „Bei drei Anträgen auf Investitionsförderungen zur Reduzierung des Energiebedarfs kam nur eine Sanierung zustande“, so Fuder. Er empfahl, für Sanierungen künftig fünf Jahre einzuräumen.

Weitere Empfehlungen waren verstärktes Marketing und zusätzliche Förderangebote: „Zum Beispiel für Photovoltaik-Anlagen mit einer Ost-West-Ausrichtung oder den Bau hochwertiger Fahrradabstellanlagen.“ Dritter Vorschlag: „Die Förderung der Abschaffung des Pkw mit Verbrennungsmotors für mindestens drei Jahre durch Zuzahlung für ein E-Fahrzeug, Jahresabo für den Nahverkehr, ein Jahr Bahncard 50.“ Henning Müller (CDU) brachte einen weiteren Vorschlag ein: „Wir könnten einen E-Carrier für den Bauhof kaufen, wie den am Tankumsee.“ Fuder spann den Faden weiter: „Den könnte man an Wochenenden an Bürger verleihen, damit die Erfahrungen mit E-Fahrzeugen sammeln.“ Er warnte davor, Ideen zu zerreden: „Probieren Sie einfach etwas aus. Setzen Sie ein mutiges Signal.“

Das Gremium folgte dem Antrag des Ausschussvorsitzenden Frank Huneke (CDU) einstimmig: „Wir geben die Vorschläge in die Fraktionen und lassen ihnen bis zum Frühjahr Zeit für Beratungen.“

Von Christina Rudert

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