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In den 1960er-Jahren schrumpfte die Schule

Allerbüttel In den 1960er-Jahren schrumpfte die Schule

Die 1930er-, 1940er- und 1950er-Jahre hat sie hinter sich gelassen. Jetzt widmet sich die von Christiane Reimann und Dorothee Tietge moderierte, geschichtlich interessierte Gruppe aus dem Dorfverein den politisch und gesellschaftlich durchaus turbulenten 1960er-Jahren.

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Historisch interessiert: Eine Gruppe aus dem Allerbütteler Dorfverein arbeitet derzeit die Lokalgeschichte der 1960er Jahre auf.

Quelle: Ron Niebuhr

Allerbüttel. Rock’n’Roll und Mondlandung, Erfindung der Anti-Baby-Pille, Mauerbau und Sturmflut, Beate-Uhse-Versand und Kuba-Krise waren die beherrschenden Themen. „Es ging bergauf in Deutschland. Die Nettolöhne stiegen deutlich, der Konsum nahm zu“, so Reimann. Jugendliche rebellierten in Musik und Mode mehr denn je gegen ihre Eltern: „Die Haare wurden länger, die Röcke kürzer“, sagte Reimann.

Ob und wie sie sich das aufs Dorf auswirkte und vor allem was sonst so los war in Allerbüttel ist das Thema der kommenden Abende. Beim Auftakt am Mittwochabend skizzierte Christiane Reimann zunächst, wie es aussah im Dorf: 415 Einwohner, 25 Prozent landwirtschaftliche Gebäude, 51 Schüler in den Klassen eins bis acht. Bis zum Ende des Jahrzehnts kamen gerade einmal 14 neue Häuser dazu, die Schule wurde auf die Klassen eins bis vier verkleinert.

Da die Allerbütteler „in vielen Dingen vielleicht schon immer etwas speziell waren“, konnten sie es schon damals nicht gut verkraften, wenn sie gegenüber Calberlah mal wieder das Nachsehen hatten. Bauland etwa wurde nur in Calberlah ausgewiesen, das dank Bahnhof als Pendlerort galt. 1963 büßten die Allerbütteler die Klassen fünf bis acht ihrer Schule ein. Und wo gingen die Schüler seitdem hin? Nach Calberlah! Wohl nur widerwillig habe sich Allerbüttel daher der damaligen Samtgemeinde Calberlah angeschlossen, sagte Reimann. Das war 1969 - vier Jahre nach allen anderen Ortsteilen.

rn

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