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Isenbüttel Im Vollbütteler Saal steigt die letzte Party
Gifhorn Isenbüttel Im Vollbütteler Saal steigt die letzte Party
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00:19 19.01.2015
Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft: Weil der Pachtvertrag nicht verlängert wurde, steht der Vollbütteler Saal für Feiern bald nicht mehr zur Verfügung. Die Abschiedsfeier ist am 21. Februar. Quelle: Maren Kiesbye
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Die Vollbütteler müssen Abschied nehmen von einer Institution: Der Pachtvertrag zwischen den Eigentümern des Vollbütteler Saals und der Gemeinde Ribbesbüttel ist ausgelaufen. Der Abschied wird gebührend gefeiert am Sonnabend, 21. Februar, ab 15 Uhr.

Bürgermeister Ulf Kehlert: „Es ist schade um den Saal, er wird uns schon fehlen.“ Die Eigentümer seien an einer Verlängerung des Pachtvertrags nicht interessiert gewesen - aber die Gemeinde hat auch eine Alternative, das Raiffeisengebäude, das sie vor ein paar Jahren zum Dorfgemeinschaftshaus ausgebaut hat. „Für Familienfeiern ist der Saal eigentlich sowieso zu groß, da passt das Raiffeisengebäude besser“, sagt Kehlert.

Bis vor 25 Jahren war der Saal Teil der benachbarten Gastwirtschaft. Dann pachtete die Gemeinde den Saal, der mit viel Eigenleistung saniert wurde. Daran erinnert sich Gustav Knupper, damals stellvertretender Bürgermeister: „Was ging, haben wir selber gemacht. Den Fußboden verlegt, mit der Brauerei zusammen die Theke eingebaut und mehr.“ Arbeiten wie den Heizungsbau erledigten Fachfirmen.

Genutzt wurde der Raum „wie ein Dorfgemeinschaftshaus“, sagt Knupper. Zuletzt für die große Silvesterparty (AZ berichtete). Kinoaufführungen fanden im Saal statt, der Sängerball, Chorkonzerte, Weihnachtsfeiern und mehr. „Eigentlich haben alle Vereine den Raum genutzt“, sagt Knupper.

Künftig wird alles etwas kleiner sein müssen: Der Saal im Raiffeisengebäude ist nur knapp halb so groß wie der Vollbütteler Saal. „Aber die Vereine denken auch schon über Lösungen nach“, sagt Kehlert.

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Vollbüttel. „Abschied ist ein bisschen wie Sterben“, hat Katja Ebstein 1980 gesungen. Auch in Vollbüttel ist die Stimmung etwas wehmütig beim Gedanken an den Abschied vom Vollbütteler Saal. Fast jeder Bewohner der Gemeinde Ribbesbüttel verbindet persönliche Geschichte mit dem Saal.

Entsprechend groß soll auch der Abschied gefeiert werden am Sonnabend, 21. Februar, ab 15 Uhr. Harald Mertins hatte im Oktober bereits eine Runde zusammengetrommelt, um diese Saalabschlussfeier zu gestalten. „Ich hatte über die Jahre hin Fotos vom Vollbütteler Saal gesammelt. Das ist eine gute Gelegenheit, sie zu zeigen.“

Mertins wird auch einen Vortrag über die Geschichte des Saals vorbereiten – wobei ihm das Wort „Vortrag“ nicht gefällt. „Es gibt Bilder und Videos über Bedeutung und Geschichte des Saals.“ Gemeinsam mit Vertretern der Vereine hat Mertins überlegt, wie die Abschiedsfeier gestaltet werden kann. „Es gibt verschiedene Vorführungen, Peter Schade-Didschies vom Kinomuseum zeigt einen Film aus den 1950er Jahren, weil der Saal ja in der Zeit auch für Filmvorführungen genutzt wurde“, kündigt Mertins an.

Die Band „Krach und Kaos“ tritt auf, und mit einer Disko endet die Abschiedsfeier am späten Abend. „So ist für alle Altersgruppen etwas dabei.“

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