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Ideen für den Klimaschutz umsetzen

Isenbüttel Ideen für den Klimaschutz umsetzen

Isenbüttel. Ihr Klimaschutzteilkonzept Mobilität treibt die Samtgemeinde Isenbüttel weiter voran: Aufs Brainstorming beim Landradeln (AZ berichtete) folgten jetzt zwei Workshops - einer zum Herausfiltern der besten Vorschläge, der andere zum Ableiten konkreter Maßnahmen.

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Für die Umwelt: Im zweiten Workshop zum Isenbütteler Klimaschutzeilkonzept Mobilität entwickelten die Teilnehmer am Mittwochabend gemeinsam Maßnahmen aus den bisher gesammelten Ideen.

Quelle: Ron Niebuhr

Die Ergebnisse sollen den Gemeinden Calberlah, Isenbüttel, Ribbesbüttel und Wasbüttel als politische Arbeitsgrundlage dienen. „Unsere Aufgabe ist es, die Spreu vom Weizen zu trennen“, fasste Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff das Ziel des zweiten Workshops zusammen.

Den begleiteten die Energie- und Klimaschutzberater aus dem Unternehmen MerkWatt um Michael Fuder. Es ist sicherlich einiges an Überzeugungsarbeit nötig, sind viele Maßnahmen doch mit Kosten verbunden. Aber die Erfahrung zeigt: „Bietet man ausreichend Radwege an, sind die Menschen bereit, vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen“, verdeutlichte Fuder, dass auch im Klimaschutz die Nachfrage da ist, sobald das Angebot überzeugt.

„Vielleicht sollten wir Baugebiete nur noch dort ausweisen, wo es Ärzte, Kitas, Schulen und Supermärkte gibt. Woanders kommt man ohne Auto nicht aus“, sagte Metzlaff. Ob da alle Mitgliedsgemeinden mitziehen, ist fraglich. Ähnlich sieht es wohl bei seinem Appell an Eltern aus: „Kinder können mit dem Rad oder zu Fuß zur Schule kommen, man muss sie nicht mit dem Auto bringen.“

Weitere Ideen, mit denen jeder dem Klima helfen kann: zur Arbeit Fahrgemeinschaften bilden, die Sonntagsbrötchen mit dem Fahrrad holen, die Enkel mit der Bahn besuchen und auf Elektro-Autos umsteigen. Je mehr mitmachen, umso greifbarer wird das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 den verkehrsbedingten Kohlendioxidausstoß um 40 Prozent zu verringern.

rn

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