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Hundekot-Tüten auf Straße statt in Tonne

Isenbüttel Hundekot-Tüten auf Straße statt in Tonne

Isenbüttel. Der eine Spender für Hundekotbeutel in der Tankumsee-Siedlung sei viel zu wenig, meint Regina Markwirth. Noch mehr aber stört die Bewohnerin der Siedlung, dass es dort nur an der Dog Station eine Entsorgungsmöglichkeit gibt. Die Folge: „Es werden Plastikbeutel im Wald entsorgt. Dann doch lieber ein Häufchen im Wald als die Tüte in der freien Natur.“

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Dog-Station in der Tankumsee-Siedlung: Die Gemeinde hat so gute Erfahrungen damit gemacht, dass sie eine zweite Station aufbauen will.

Quelle: Sebastian Preuß

Tankumsee. Die Gemeinde Isenbüttel, die diesen Beutelspender aufgestellt hat, hat im Dorf gute Erfahrungen damit gemacht: „Der erste stand am Wanderweg an der Riede und hatte zur Folge, dass unsere Mitarbeiter wieder problemlos die Grünstreifen mähen können, ohne ständig durch Kot zu fahren“, sagt Verwaltungsleiter Gunnar Windmüller. Nun sei für die Tankumsee-Siedlung am östlichen Moorweg eine zweite Station geplant.

Wobei es für die Gemeinde mit dem Aufstellen der Station - Preis ab 100 Euro - nicht getan ist: „Die Beutelspender müssen bestückt und die Müllbehälter entleert werden“, sagt Windmüller. Dass dann womöglich auch noch alle paar Meter ein öffentlicher Papierkorb zur Entsorgung dieser Beutel steht, sei gar nicht leistbar. „Jeder kann den Beutel bei sich zuhause in die Mülltonne tun.“

Für den Tankumsee direkt sind die Dog Stations keine Option. „Ich habe zwar darüber nachgedacht, aber der Vandalismus macht uns hier doch zu sehr zu schaffen“, sagt Geschäftsführer Burkhard Roozinski. „Dann werden die Beutel aus den Spendern gerissen und fliegen hier überall rum.“ Wobei die Alternative auch nicht optimal ist: Die Kothäufchen liegen im Grünen rund um den See. „Wenn meine Mitarbeiter vom Mähen zurück kommen, müssen sie erst mal die Stollen der Treckerreifen frei kratzen. Das ist eklig.“

tru

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