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Hubertus Heil beim Nachbarschaftsgespräch

Calberlah Hubertus Heil beim Nachbarschaftsgespräch

Calberlah. Ein Würstchen, ein Bier, ein Politiker zum Anfassen: Hubertus Heil kam auf der Sommertour durch seinen Wahlkreis am Dienstagabend zum Nachbarschaftsgespräch nach Calberlah.

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Lockere Atmosphäre, intensive Gespräche: Hubertus Heil, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, zu Besuch in Calberlah.

Quelle: Christina Rudert

Er stieß auf knapp 30 Gesprächspartner und machte in gewohnt temperamentvoller Art deutlich, welche Themen ihm zurzeit am Herzen liegen.

An erster Stelle die Flüchtlinge. Ja, auch der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion verwendet plakative Formulierungen: „Wenn wir uns nicht um die Probleme vor Ort kümmern, kommen sie zu uns.“ Die Anmerkung, dass die Politik das Problem nicht in den Griff bekommt, kontert er so: „Dass sich die Lage in Syrien, auf dem Balkan und in Afrika zeitgleich zuspitzt, war nicht absehbar.“ Er ergänzt: „Wir dürfen die humanitäre Sicht nicht verlieren.“ Und warum dauert jede Neuregelung, jedes Gesetz so lange? „Wegen der Entscheidungsprozesse in der Demokratie.“

Die Bürger wollen wissen, wie es mit der B4 weiter geht. „Die Planung ist nicht das Problem, sondern die Auftragsvergabe“, sagt Heil. Weil „die Verwaltungen gespart haben, bis es quietscht“, gebe es dort kaum noch Fachleute für Hoch- und Tiefbau. Sie müssten sich auf die Firmen verlassen - und dann passiere so was. „Das ist beim Berliner Flughafen so, bei der Hamburger Elbphilharmonie und bei Stuttgart 21.“ Er verweist auf ein Gespräch mit der Landesbehörde für Straßenbau am morgigen Freitag. „Dann will ich die Zeitschiene wissen.“ Und er hoffe doch sehr, dass die B4 vor dem Flughafen fertig sei.

Bildung, Waffenexport, Industrie 4.0 - Heil erklärt Zusammenhänge, formuliert Lösungsansätze und Ziele. Und sagt nach eineinhalb Stunden: „Jetzt lösen wir die große Runde auf, damit wir noch ins Gespräch kommen.“

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