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Holzhaus brennt: Bewohnerin erleidet Rauchvergiftung

Isenbüttel Holzhaus brennt: Bewohnerin erleidet Rauchvergiftung

Isenbüttel. Alle acht Wehren aus der Samtgemeinde Isenbüttel waren am Mittwoch am Tankumsee im Einsatz: An der Lärchenallee brannte eines der Holzhäuser, die 51-jährige Bewohnerin kam mit einer leichten Rauchvergiftung vorsorglich ins Gifhorner Klinikum. Das Haus ist zunächst unbewohnbar.

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Acht Wehren im Einsatz: Am Tankumsee brannte am Mittwoch ein Holzhaus, die Bewohnerin erlitt eine leichte Rauchvergiftung.

Quelle: Michael Uhmeyer

Um 11.22 Uhr alarmierte eine Nachbarin die Feuerwehr: Dichter Qualm drang unter den Dachritzen hervor. „Die Bewohnerin konnte das Haus aus eigener Kraft verlassen“, berichtete Polizeisprecher Thomas Reuter. Das DRK versorgte sie im Haus eines Nachbarn vor Ort, nahm sie dann aber vorsichtshalber mit ins Krankenhaus.

Zunächst waren fünf Wehren im Einsatz, aber die Zahl der Einsatzkräfte reichte nicht. Um kurz nach 12 Uhr forderte die Einsatzleitung um Gemeindebrandmeister Björn Kölsch und seinen Stellvertreter Ulf Kalkreuter Verstärkung an - da war gerade das Dach durchgebrannt, der Sauerstoff ließ die Flammen züngeln. „Die Uhrzeit und der anstehende Schichtwechsel machen es schwierig, genügend Leute zu bekommen“, sagte Kölsch. Zu guter Letzt waren um die 50 Einsatzkräfte, darunter zwölf Atemschutzgeräteträger, mit knapp einem Dutzend Fahrzeugen vor Ort. Das DRK unterstützte mit zwei Rettungswagen: In einem wurde die Bewohnerin versorgt, das andere war vorsorglich vor Ort für den Fall, dass die Feuerwehrleute selber Hilfe brauchten.

Zunächst galt es, den Gastank am Haus zu sichern. Das war nach knapp einer halben Stunde gelungen. Schwierig war es, das Dach abzudecken. „Es handelt sich nicht um Ziegel, sondern um eine Wellblechkonstruktion“, erklärte Kölsch. Erst kurz vor 14 Uhr war das Feuer endgültig unter Kontrolle.

„Bislang gibt es keinen Hinweis auf die Brandursache“, sagte Reuter. Ebenso wenig könne er schon etwas zur Schadenshöhe sagen.

tru

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