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Hochwasserschutz schafft Lebensräume

Druffelbeck Hochwasserschutz schafft Lebensräume

Druffelbeck. Das sieht nicht nur gut aus, das sorgt auch für die ökologische Durchlässigkeit der Vollbütteler Riede und sichert das Umfeld gegen künftige Hochwasserschäden.

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Felsen, Steine und Anpflanzungen: Silke Westphalen und Rolf Buhmann an der Sohlgleite in der Vollbütteler Riede, die dem Hochwasserschutz und der ökologischen Durchlässigkeit dient.

Quelle: Christina Rudert

Der Unterhaltungsverband Ober-Aller hat südlich der Druffelbecker Brücke ein altes Beton-Stauwerk aus dem Wasser entfernt und eine Sohlgleite angelegt.

Bei dem Hochwasser 2013 hatte die Riede die Böschung ausgespült, das Stauwerk zerstört und bedrohte bereits die Fundamente der Reithalle des dortigen Reiterhofs. „Das alte Bauwerk hat die Riede um einen Meter angestaut, um einen Teich mit Frischwasser zu versorgen - aber der Teich wird nicht mehr genutzt“, berichtet Verbandsingenieur Rolf Buhmann, der die Maßnahme betreut hat.

Statt das beschädigte Bauwerk zu reparieren, wurde es abgerissen und die Sohlgleite angelegt. „Das Geld dafür kam aus dem Hochwasser-Entschädigungsfonds“, ergänzt Verbands-Geschäftsführerin Silke Westphalen, die von gut 50.000 Euro Kosten spricht. „Das war eine Gemeinschaftsaktion“, berichtet sie von der guten Kooperation mit Bürgermeister Ulf Kehlert und der Unteren Wasserbehörde des Landkreises - dort arbeitet Kehlert.

Buhmann erklärt: „Der Höhenunterschied in der Riede von knapp einem Meter musste durch die Gleite möglichst sanft, also über eine lange Strecke überwunden werden.“ Große Felsen im Wasser und am Ufer, viel Kies im Bachbett und eine Bepflanzung der Böschung mit heimischen Bäumen sollen zum einen den Abfluss des Wassers auch bei höherem Wasseraufkommen sichern, zum anderen durch die ökologische Durchlässigkeit Lebensraum für wandernde Fische und Kleintiere schaffen.

„Die Arbeiten waren unkompliziert“, lobt Buhmann nicht nur Planer und Baufirma, sondern auch die Reithallen-Besitzer, „die uns den Übergang über ihr Gelände ermöglicht haben - sonst wäre es nämlich schwierig geworden.“

tru

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