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Historische Maschinen angeworfen beim Dreschtag

Isenbüttel Historische Maschinen angeworfen beim Dreschtag

Isenbüttel. Alte Landmaschinen in Aktion, Attraktionen für Kinder und dazu Leckereien vom Grill und aus dem Backofen erlebten und genossen die vielen Besucher des Isenbütteler Dreschtages. Den richteten am Samstag erstmals die Treckerfreunde aus dem Dorf auf dem Hof von Andreas Eggeling aus.

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Bestens besucht: Der erstmals von den Isenbütteler Treckerfreunden ausgerichtete Dreschtag bereicherte das Dorfleben ungemein.

Quelle: Ron Niebuhr

Beim Pflugtag im April (AZ berichtete) zeigten die Treckerfreunde, wie viel Kraft noch in ihren historischen Landmaschinen steckt. Beim Dreschtag reihten sie ihre schmucken Trecker auf dem Hof auf. Weitere Fahrzeuge von Besuchern aus der Region, etwa aus Neudorf-Platendorf und Sülfeld, gesellten sich dazu. Das stieß auf reges Interesse technisch interessierter Gäste und weckte Erinnerungen bei so manchem Betrachter älteren Semesters.

„Wir führen heute auch vor, wie man früher Seile gedreht hat“, sagte Arndt Buchholz, Sprecher der Treckerfreunde. Kindern boten sich gleich mehrere tolle Mitmach-Aktionen: Sie buddelten in der Sandkiste, tollten auf der Heuburg herum, sausten mit Tret-Treckern über einen Hindernis-Parcours, flitzten mit dem Fliegenden Teppich über einen Acker und malten Bilder. Ein Team von Der Hof um Roland Bursian sorgte für Gegrilltes, Kaffee und Kuchen gab es auch.

Mehrmals im Lauf des Tages warfen die Treckerfreunde eine Dreschmaschine aus den 1940er Jahren an. Für Klein und Groß war es ein Highlight zu erleben, wie vor der Entwicklung des Mähdreschers Ähren entkörnt worden sind. Keine Frage: Mit dem Dreschtag bereicherten die Treckerfreunde das Dorfleben. Eine Neuauflage ist vorstellbar, anders als der Pflugtag aber wohl nicht jährlich.

Isenbüttels Treckerfreunde treffen sich an jedem ersten Freitag im Monat ab 19 Uhr - in den Monaten Mai bis September in der Scheune auf Eggelings Hof, im Winter für gewöhnlich in örtlichen Gastwirtschaften.

rn

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