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Hilfsaktion nach Äthiopien-Tour

Ines Buchholz engagiert sich für Kinder Hilfsaktion nach Äthiopien-Tour

Ihr erster Gedanke war: „Jetzt wird sie verrückt.“ Als Christine Reckewell ihrer Freundin Ines Buchholz kurz nach ihrer Backpacker-Tour durch Nepal (AZ berichtete) vorschlug, dieses Jahr durch Äthiopien zu touren, war die Wasbüttelerin skeptisch. Dann fing sie Feuer, und jetzt, nach der Rückkehr, denken die beiden Frauen über eine weitere Tour dort nach. Nicht zuletzt, um zu sehen, wie es „ihrem“ Waisenhaus in Lalibela geht.

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Not gelindert: Ines Buchholz und Christine Reckewell orgainisierten spontan eine Hilfsaktion für ein Waisenhaus.

Quelle: privat

Wasbüttel. In dieser kleinen Stadt auf 2500 Metern Höhe starteten die beiden Frauen eine zweitägige Trekkingtour ins Gebirge. „Das war eine Reise in die Vergangenheit“, sagt Ines Buchholz. Begleitet vom Guide namens Happy kletterten die Frauen über Trampelpfade und steiniges Geröll stetig bergan und fanden ein Dorf aus Lehmhütten, die sich Mensch und Tier teilten. Und eine Schule. „Die Zustände kann man sich kaum vorstellen, einfachste Verhältnisse.“

Der größte Wunsch des Lehrers: einen richtigen Ball für die Kinder. Den organisierten die Frauen ihm gerne und ließen Stifte, Hefte und andere Utensilien dort, die sie vorsorglich aus Deutschland mitgebracht hatten. Unterwegs erfuhren die beiden von ihrem Guide, dass er ebenso wie zwei seiner Freunde Monat für Monat mit 15 Prozent seines Einkommens ein kleines Waisenhaus unterstützt. „Als ich dieses Haus gesehen habe, kamen mir die Tränen“, erinnert sich Ines Buchholz.

Auf zwei Räumen mit insgesamt 7,5 Quadratmetern lebten sieben Kinder zwischen sechs und neun Jahren und eine junge Mutter mit Baby, die von ihrer Familie verstoßen worden war. Sofort nahm Ines Buchholz Kontakt zu dem Verein „Gemeinsam für Kinder der Welt“ in Österreich auf, mit dem sie schon für das Waisenhaus in Nepal - mit Erfolg - Paten gesucht hatte und in dessen Beirat sie sitzt. Aus Österreich kam das Okay, das Waisenhaus in Lalibela zu unterstützen. Außerdem wurden Freunde und Bekannte aktiviert, „denn uns war klar: Hier müssen wir was machen“.

Innerhalb von zwei Tagen hatten die Frauen 670 Euro Spenden zusammen. „Davon haben wir Etagenbetten anfertigen lassen, so dass jetzt jedes Kind ein eigenes Bett hat.“ Nun bietet Ines Buchholz Gruppen oder Vereinen an, mit Bildern über ihre Tour durch Äthiopien zu berichten. Auf Honorar verzichtet sie, freut sich aber über Spenden. Sie ist erreichbar unter Tel. 05374-3690 oder per Mail an ines-buchholz@gmx.de. Der Verein stellt sich auf www.gemeinsamfuerkinder.org vor. tru

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