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Hendrik Peters bringt Riesen-Pokal mit

Isenbüttel Hendrik Peters bringt Riesen-Pokal mit

Isenbüttel. Die einzige Vorgabe: nicht Letzter werden. Das hat Hendrik Peters (12) vom Wassersportclub Gifhorn locker geschafft.

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Ein Erlebnis der besonderen Art: Der zwölfjährige Hendrik Peters vom Wassersportclub Gifhorn hat bei der internationalen Optimisten-Regatta in Qatar den Team-Pokal gewonnen, in der Einzwelwertung landete er auf Platz 8 bei 31 Startern.

Quelle: Detlev Peters

Bei seiner ersten internationalen Regatta, dem Qatar Optimist Cup, segelte er auf Platz acht der Einzelwertung, im Team-Race gewann sein Team.

Stolz zeigt er den riesigen Pokal. „Der bekommt einen Ehrenplatz in der Vitrine.“ Stolz ist auch Vater und Coach Detlev Peters. „Das Team hat sich erst vor Ort kennen gelernt - geniale Leistung.“ Ein Bulgare, eine Holländerin und ein Schweizer bildeten gemeinsam mit Hendrik Peters das Europa-Team.

„Das war mein erstes Team-Race überhaupt“, berichtet der junge Segler. Absprachen waren erst kurz vor dem Start möglich, alles lief auf Englisch. Es klappte optimal, die Taktik der Vier ging auf, „wir haben alle fünf Läufe gewonnen“.

Der Pokal - überreicht von einem Emir in arabischen Gewändern - war während der Heimreise der Hingucker schlechthin. „Ich hatte ihn als Handgepäck im Flugzeug“, erzählt Hendrik Peters. Die Crew lud ihn ins Cockpit ein, immer wieder musste er seine Geschichte erzählen, der Zollbeamte in Deutschland ließ ihn erst passieren, als er alles über den Pokal wusste, und bei der Passkontrolle setzte der Beamte seinen Stempel völlig schief, weil er seine Augen mehr auf dem Pokal als auf dem Pass hatte.

„Jetzt ist der Tankumsee wahrscheinlich langweilig“, lacht der Zwölfjährige. Windstärke 6, drehende Böen und hohe Wellen wie im Persischen Golf sind nicht zu erwarten. Dafür ist klar: „Ostern sind wir beim Easter-Race vor Slowenien mit 500 Seglern“, kündigt Detlev Peters an.

tru

Ein bisschen wie Schach

Isenbüttel. Segeln hat viel mit Köpfchen zu tun, „das ist fast wie Schachspielen“, sagt Detlev Peters. Deshalb ging das Training für Hendrik Peters (12) auch nach dem Ende der Segel-Saison des Wassersportclubs Gifhorn auf dem Tankumsee intensiv weiter – nicht zuletzt, um für den Qatar Optimist Cup fit zu sein.

Um seinen Optimisten im Persischen Golf auf Kurs zu halten, brauchte der Nachwuchssegler Köpfchen und Taktik ebenso wie Kraft und Ausdauer. „Nach den Rennen war ich völlig ausgepowert und froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.“ Und das bei bis zu neun Läufen am Tag – Stress pur. „Positiver Stress“, versichert Detlev Peters. Um sich fit zu halten, absolviert Hendrik Peters sein Training auf Crosstrainer und mit Hanteln. Das geht auch zuhause. Alle zwei Wochen gibt’s dazu Theorie-Training. Und Hendrik Peters hat ein Trainingsprogramm namens „Tactical Sailing“ per Powerpoint-Präsentation für Kinder entwickelt.

Geplant ist, dass der Zwölfjährige in der nächsten Segelsaison im WSCG die Jüngsten trainiert. Der Assistenz-Trainerschein ist sein nächstes Ziel, den darf er Ende Januar 2016 machen – dann ist er 14.

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