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Isenbüttel Großbrand verursacht 350.000 Euro Schaden
Gifhorn Isenbüttel Großbrand verursacht 350.000 Euro Schaden
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14:35 08.01.2018
Vollbrand einer Scheune mit Tischlerwerkstatt: Knapp 50 Feuerwehrleute waren am Montagmorgen in Allerbüttel im Einsatz. Quelle: Sebastian Preuß
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Allerbüttel

350.000 Euro Schaden sind nach ersten Schätzungen der Polizei beim Brand der Tischlerei entstanden, „jeweils zur Hälfte verursacht durch den Brand und durch Wasserschäden“, teilte Polizeisprecher Thomas Reuter mit. In der Scheune waren drei Oldtimer abgestellt, dort lagerten Holz und Stroh sowie diverse alte Elektrogeräte, wie Kölsch berichtete.

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Großbrand in Allerbüttel: Am frühen Montagmorgen stand eine Scheune mit Tischlerwerkstatt, Strohlager, Elektrogeräten und drei Oldtimern in Flammen.

„Außerdem enthielt das Dach Asbest, und wir haben Probleme bei der Wasserversorgung gehabt, weil durch den Wasserdruck beim Löschen Leitungen geplatzt sind.“ Deshalb musste das Löschwasser mit Hilfe von Schlauchleitungen aus der Hauptstraße über lange Strecken transportiert werden. Und deshalb sei auch der Logistik-Zug von der Feuerwehr-Technischen Zentrale in Gifhorn im Einsatz gewesen.

„Wir haben uns zunächst darauf konzentriert, das Feuer abzuriegeln und die Nachbargebäude zu schützen“, erklärte Kölsch das Vorgehen. „Eins der Nachbargebäude ist ein Holzhaus.“ Außerdem konnten die Einsatzkräfte auch einen Caravan und einen Trecker vor den Flammen retten. In der Scheune selber war hingegen nicht mehr viel zu retten. „Das brennende Strohlager hat eine enorme Rauchentwicklung verursacht“, berichtete Kölsch. Das zog die Nachlöscharbeiten in die Länge – Kölsch rechnete mit einer Einsatzdauer von sechs bis sieben Stunden insgesamt.

Da die meisten Feuerwehrleute des Löschzugs Ost aus Allerbüttel, Allenbüttel und Wettmershagen sowie Calberlah noch vor dem Frühstück alarmiert worden waren, kümmerte sich Horst-Dieter Hellwig als stellvertretender Bürgermeister um die Verpflegung. „Nach und nach bekommen die Wehren jetzt etwas zu essen, und dann werden wir die Nachlöscharbeiten organisieren“, so Kölsch.

Zur Brandursache konnte die Polizei am Montag noch nichts sagen. „Unsere Brandermittler können vermutlich erst am Dienstag auf die Fläche“, meinte Reuter.

Von Christina Rudert

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