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Großbrand verursacht 350.000 Euro Schaden

Allerbüttel Großbrand verursacht 350.000 Euro Schaden

„Als wir um die Ecke kamen, brannte die Scheune komplett“: Isenbüttels Gemeindebrandmeister Björn Kölsch war am Montagmorgen mit knapp 50 Feuerwehrleuten in Allerbüttel beim Brand einer Tischlerei und Scheune in der Straße Am Drens im Einsatz. Sie standen gleich vor mehreren Herausforderungen.

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Vollbrand einer Scheune mit Tischlerwerkstatt: Knapp 50 Feuerwehrleute waren am Montagmorgen in Allerbüttel im Einsatz.

Quelle: Sebastian Preuß

Allerbüttel. 350.000 Euro Schaden sind nach ersten Schätzungen der Polizei beim Brand der Tischlerei entstanden, „jeweils zur Hälfte verursacht durch den Brand und durch Wasserschäden“, teilte Polizeisprecher Thomas Reuter mit. In der Scheune waren drei Oldtimer abgestellt, dort lagerten Holz und Stroh sowie diverse alte Elektrogeräte, wie Kölsch berichtete.

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Großbrand in Allerbüttel am frühen Montagmorgen: Knapp 50 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, die Polizei meldet eine Schadenshöhe von 350.000 Euro.

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„Außerdem enthielt das Dach Asbest, und wir haben Probleme bei der Wasserversorgung gehabt, weil durch den Wasserdruck beim Löschen Leitungen geplatzt sind.“ Deshalb musste das Löschwasser mit Hilfe von Schlauchleitungen aus der Hauptstraße über lange Strecken transportiert werden. Und deshalb sei auch der Logistik-Zug von der Feuerwehr-Technischen Zentrale in Gifhorn im Einsatz gewesen.

„Wir haben uns zunächst darauf konzentriert, das Feuer abzuriegeln und die Nachbargebäude zu schützen“, erklärte Kölsch das Vorgehen. „Eins der Nachbargebäude ist ein Holzhaus.“ Außerdem konnten die Einsatzkräfte auch einen Caravan und einen Trecker vor den Flammen retten. In der Scheune selber war hingegen nicht mehr viel zu retten. „Das brennende Strohlager hat eine enorme Rauchentwicklung verursacht“, berichtete Kölsch. Das zog die Nachlöscharbeiten in die Länge – Kölsch rechnete mit einer Einsatzdauer von sechs bis sieben Stunden insgesamt.

Da die meisten Feuerwehrleute des Löschzugs Ost aus Allerbüttel, Allenbüttel und Wettmershagen sowie Calberlah noch vor dem Frühstück alarmiert worden waren, kümmerte sich Horst-Dieter Hellwig als stellvertretender Bürgermeister um die Verpflegung. „Nach und nach bekommen die Wehren jetzt etwas zu essen, und dann werden wir die Nachlöscharbeiten organisieren“, so Kölsch.

Zur Brandursache konnte die Polizei am Montag noch nichts sagen. „Unsere Brandermittler können vermutlich erst am Dienstag auf die Fläche“, meinte Reuter.

Von Christina Rudert

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