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Gras mähen mit Hilfe von Ponys und Schafen

Wasbüttel Gras mähen mit Hilfe von Ponys und Schafen

Wasbüttel. Tierische Helfer hat der Nabu im Einsatz, um das Gras auf der riesigen Wasbütteler Streuobstwiese kurz zu halten.

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Tierische Hilfe: Der Nabu ist personell überfordert, das Gras auf der Streuobstwiese kurz zu halten. Ponys und Schafe sollen künftig dabei unterstützen.

Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)

Wasbüttel. In ganz Norddeutschland ist in den vergangenen 20 Jahren keine größere Streuobstwiese angelegt worden als in Wasbüttel. Doch so schön 250 Bäume auf drei Hektar Wiese auch sind, der Nabu schafft es personell nicht, das Gras kurz zu halten. Daher helfen künftig Schafe und Ponys dabei.

Der Wasbütteler Gemeinderat genehmigte am Montagabend, dass der Nabu die Wiese an einen Hobbyviehzüchter zunächst auf ein Jahr befristet untervermietet. Hartmut Jonas und Rolf Hamann haben den Vertrag mit dem Viehzüchter ausgetüftelt, Jonas stellte die Hintergründe und die Kernpunkte im Rat vor.

Demnach schaffen es die Nabu-Helfer beim besten Willen nicht mehr, die knapp drei Hektar große Fläche allein zu mähen. Denn möglich ist das nur außerhalb der Brut- und Setzzeit. „Mit dem Einachser können wir vorher gerade mal die Wege frei halten. Mähen wir hinterher ganz, sind wir schnell fix und foxi“, sagte Jonas. Denn das Gras muss ja auch runter von der Wiese, sonst fördert es als eine Art Naturdünger den Neuwuchs. Und: „Kaum ein Helfer ist unter 60 Jahre alt“, sagte Jonas. Auch deshalb sei jetzt die Unterstützung nötig.

Die kommt jetzt in Form von Schafen und Ponys. Laut Vertrag zwischen Nabu und Viehhalter dürfen die Tiere die Streuobstwiese nur so beweiden, dass Veranstaltungen wie das Blüten- und Mostfest nicht beeinträchtigt werden. Die Bäume dürfen durch die Weidetiere nicht beschädigt werden. Auch muss die Wiese mit Strohballenhaus und Insektenhotels stets für Spaziergänger und Baumpaten zugänglich bleiben. Der Nabu stellt Geld für einen Elektrozaun und Akkus bereit.

Der Vertrag gilt ab 1. August für zunächst ein Jahr. Der Gemeinderat stimmte zu.

rn

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