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Isenbüttel Gesucht: Wohnraum für Flüchtlinge
Gifhorn Isenbüttel Gesucht: Wohnraum für Flüchtlinge
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14:52 08.10.2015
Flüchtlingskrise als Thema: Der IG-Metall-Wohnbezirk Isenbüttel suchte nach Lösungen zur Unterbringung der Asylsuchenden. Quelle: Ron Niebuhr
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Der Clausmoorhof bei Gifhorn sei mit 230 Flüchtlingen überbelegt und das Erstaufnahmelager bei Ehra sei mit 800 Asylsuchenden ausgelastet, sagte Wohnbezirksleiterin Ute Steffen: „Der Eindruck ist, dass sich die Lage zuspitzt. Wie sieht es bei uns aus?“

Die Samtgemeinde hat für 60 Flüchtlinge Wohnraum gefunden - in ungenutzten Jugendtreffs, kommunalen Wohnungen und gekauften Häusern. „Langsam sind aber auch wir mit unserem Latein am Ende“, sagte Metzlaff. Von privat sind Wohnungen kaum zu bekommen. Dabei ist der Landkreis ein zuverlässiger Mieter, der die Wohnungen nach Beendigung des Mietverhältnisses gründlich saniert. Die Mietpreisvorstellung des Landkreises liegt allerdings mit fünf bis sechs Euro pro Quadratmeter unter dem, was auf dem Markt derzeit üblich ist.

Metzlaff setzt daher auf sozialen Wohnungsbau. Nicht nur wegen der Flüchtlinge, sondern um wieder bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen zu schaffen. Die Samtgemeinde sei bereit, Investoren dabei zu unterstützen. Allerdings nur, wenn sie Gebäude errichten, die auch in 30 Jahren noch dem Mietstandard entsprechen: „Wir möchten hier keine Baracken und auch keine Schlichtbauweise. Für Menschen, die sich mit der Not anderer eine goldene Nase verdienen, ist bei uns kein Platz“, betonte Metzlaff.

 rn

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