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Gesa Walkhoff veröffentlicht Roman

Vollbüttel Gesa Walkhoff veröffentlicht Roman

Vollbüttel. Sie gibt jetzt mächtig Gas: Es ist noch nicht lange her, da verließ Gesa Walkhoff aus gesundheitlichen Gründen „schweren Herzens ihren gut bezahlten Job, um mich frohen Herzens für neue Möglichkeiten der Lebensgestaltung zu öffnen“, beschreibt die 46-Jährige ihren Weg zur freien Autorin.

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Neu-Autorin aus Vollbüttel: Gesa Walkhoff alias Emmi Ruprecht schrieb das Buch „Ein Ort in Italien“ - die Fortsetzung ist bereits in Arbeit.

Quelle: Hilke Kottlick

Vollbüttel. Sie hat geschafft, was sich viele erträumen, ihr Hobby ist jetzt ihr Beruf. Unter dem Pseudonym Emmi Ruprecht schreibt die gebürtige Meinerserin Romane. Ihr aktuelles Buch „Ein Ort in Italien“ veröffentlichte sie zunächst als E-Book, jetzt liegt es auch gedruckt vor.

Mit dem Schreiben hat Walkhoff 2014 begonnen. Zuvor hatte sie aus gesundheitlichen Gründen ihren gut bezahlten Job als Referentin des Vorstandsvorsitzenden einer Wolfsburger Krankenkasse gekündigt. Sie begann zu schreiben. „Mein erstes Buch habe ich aber nicht veröffentlicht“, sagt sie. Damit wollte sie sich selbst beweisen, dass sie es überhaupt kann. Es hat funktioniert - und „das habe ich gebraucht“, blickt die 46-Jährige auf diesen ersten ganz persönlichen Erfolg zurück. Heute verdient sie ihren Lebensunterhalt als freie Texterin. „Und ich schreibe Romane sowie Songtexte für das Duo „Me, She and The Bass“, das ich auch gesanglich begleite“, sagt Walkhoff.

Während ihr erster Roman bereits als E-Book und jetzt auch gedruckt vorliegt, ist auch der Folgeroman bereits geschrieben. Zunächst mit dem Arbeitstitel „Drei Jahre später in Italien“ versehen, erhält er derzeit im Lektorat und in der Nachbearbeitung den letzten Schliff.

Dass die Vollbüttelerin fleißig die Tastatur bearbeitet, zeigen zwei weitere Romane. „Die liegen bei meinem Agenten in Berlin“, sagt sie und hofft, dass er seine langjährigen Erfahrungen und Kontakte einsetzt, um Verlage für die Manuskripte zu interessieren.

Hintergrund:

Gesa Walkhoff schrieb ihre beiden Romane unter dem Pseudonym Emmi Ruprecht. Diesen Namen hat sie gewählt, weil er „zu leichten, humorvollen Unterhaltungsromanen passt“. Zum Inhalt von „Ein Ort in Italien“: Zehn Menschen verbringen einen Musikurlaub bei Wein, Gesang und Gitarrenklängen auf einem Anwesen in Italien. Dort werden dann aber andere Dinge wichtiger als die, die sonst den Alltag bestimmen. Es sind Themen, die gern verdrängt werden. Da sind die dunkle Vergangenheit einer Frau und die kriselnde Beziehung eines Paares. Genauso geht es um den von sich überzeugten Mann, der einen großen Minderwertigkeitskomplex kompensiert. „Eine Menge Spannung entlädt sich bei den Menschen an diesem Ort in Italien, um ein stückweit Erlösung zu finden“, beschreibt es die Autorin. „In den Figuren erkennen sich viele Leser wieder“, meint sie und sieht die „Verbindung von fröhlicher Urlaubsatmos-phäre, einem humorvollen Schreibstil und etwas psychologischem Tiefgang“ als Besonderes des Romans. Dabei hält Walkhoff nicht viel von einem Happy End: „Die Entwicklung geht ja weiter, wie im richtigen Leben“. Genau dazu passt ihr Folgeroman mit dem Arbeitstitel „Drei Jahre später in Italien“.

hik

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