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Gelebte Inklusion beim Sportabzeichen

Isenbüttel Gelebte Inklusion beim Sportabzeichen

Isenbüttel. Fast jeder Verein bietet die Abnahme der Bedingungen an, beim MTV Isenbüttel ist von den Sommer- bis zu den Herbstferien Sportabzeichen-Saison. Mit einer Besonderheit: Auch Behinderte trainieren mit. Das ist gelebte Inklusion.

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Möglichst weit weg mit dem Schleuderball: Margot Patropoulos möchte das Sportabzeichen in Silber schaffen.

Quelle: Christina Rudert

Margot Patropoulos hat der Ehrgeiz gepackt: „Dieses Jahr will ich das Sportabzeichen in Silber schaffen“, sagt sie. Erst hat sie nur zugesehen, wie ihre Tochter Aliki beim MTV Isenbüttel trainiert. „Und dann habe ich beschlossen, dass ich es auch probiere.“ Dieses Jahr zum dritten Mal.

Bis zu den Herbstferien bieten Arnold und Elke Strauß von der Leichtathletik-Sparte des MTV jeden Montag von 18.30 bis 20 Uhr auf dem Sportplatz Training für die Sportabzeichen an, unterstützt von Roman König, Holger Stiegemeyer, Doris Straube und Sonja König. „Mit diesem Team können wir bis zu 20 Sportler gleichzeitig betreuen“, sagt Arnold Strauß. So groß ist die Gruppe aber selten. Zum Bedauern der Trainer. Elke Strauß: „Es könnten ruhig ein paar mehr kommen.“ Zum Beispiel Fußballmannschaften. Und auch Sportler ohne Vereinszugehörigkeit. „Die sind auch gerne hier gesehen“, sagt ihr Mann.

Laufen ist so gar nicht Margot Patropoulos‘ Ding, „stattdessen schwimme ich“, sagt sie, dafür gibt es im Herbst Termine in der Allerwelle. Beide Disziplinen stehen unter der Überschrift Schnelligkeit (Kurzstrecke) und Ausdauer (Langstrecke). Während Aliki Patropoulos sich im Bereich „Kraft“ für den Medizinballwurf entschieden hat, wählt ihre Mutter den Standsprung. Und der Weitsprung der Tochter fällt ebenso wie der Schleuderballwurf der Mutter unter die Überschrift „Koordination“. „Die Wahlmöglichkeit finde ich gut“, sagt Margot Patropoulos.

Dass die beiden ausgerechnet beim MTV Isenbüttel trainieren, hat einen Grund: Elke und Arnold Strauß haben auch die Lizenz, das Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung abzunehmen. „Was hier passiert, ist perfekt gelebte Inklusion“, freut sich Margot Patropoulos, deren Tochter behindert ist.

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