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Gedenken an Gefallene der Waterloo-Schlacht

Isenbüttel Gedenken an Gefallene der Waterloo-Schlacht

Isenbüttel. Auf den Tag genau 200 Jahre nach der Schlacht von Waterloo, in der Napoleon vernichtend geschlagen wurde, hängte Uwe Karls am Donnerstag am Gedenkstein der Befreiungskriege in Isenbüttel einen Kranz auf. Zwei Isenbütteler sind in der Schlacht gefallen.

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200 Jahre nach der Schlacht von Waterloo: Uwe Karls hängte zur Freude von Renate Heuer einen Kranz auf.

Quelle: Christina Rudert

Die beiden Isenbütteler haben in der Königlich Hannoverschen Legion in britischen Diensten bei Waterloo mit gekämpft und sind dort gefallen. „Heinz Striepe und ein Bewohner vom Hof Kielhorn sind urkundlich genannt“, hat Karls recherchiert.

Ihm sei es ein Anliegen, mit dieser Kranzniederlegung daran zu erinnern, „dass Isenbüttel zum Königreich Hannover gehört hat“. Von seiner Großmutter habe er häufiger den Satz gehört: „Wir sind Hannoveraner und nur Muss-Preußen.“ Früher habe er das einfach so zur Kenntnis genommen, „aber irgendwann fängt man an, sich damit auseinander zu setzen“.

Auch auf die Verbindungen zwischen Niedersachsen und Angelsachsen will Karls mit seiner Aktion hinweisen. „Mir war ein Buch über die königlich hannoversche Armee in die Hände gefallen“, erklärt er sein Interesse. Dieser deutsche militärische Großverband in britischen Diensten existierte von 1803 bis 1816, bestand vorwiegend aus ehemaligen Soldaten des mit Großbritannien durch eine Personalunion verbundenen Kurfürstentums Braunschweig-Lüneburg - ihm gehörten die beiden bei Waterloo gefallenen Isenbütteler an.

Der Kranz ist in Weiß und Gelb gehalten, den Farben der Welfen. „Unserer königlichen hannoverschen Legion“ steht auf der gelben Schärpenseite, „In Gedenken an Waterloo“ auf der weißen. Renate Heuer, Bundesvorsitzende des Welfenbundes, freute sich über Karls’ Engagement und lud ihn spontan ein, am Freitag um 16 Uhr im Schlosspark in Fallersleben bei der Kranzniederlegung dabei zu sein.

tru

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