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Isenbüttel Frühlings- und Hobbymarkt in Calberlah
Gifhorn Isenbüttel Frühlings- und Hobbymarkt in Calberlah
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22:00 04.03.2018
Gelungene Neuauflage: Calberlahs Frühlings- und Hobbymarkt in der Oberschule ging in die mittlerweile 28. Runde.  Quelle: Ron Niebuhr
Calberlah

 Gerechnet hatten Allerbüttels DRK-Chef Horst-Dieter Hellwig und sein Team mit 28 Ausstellern. Mit dabei waren letztlich 25: „Zwei hat die Grippe außer Gefecht gesetzt, eine hat beim Beladen ihres Autos heute morgen einen Hexenschuss bekommen“, erzählte Hellwig. Gut gefüllt mit Ständen war die Aula der Oberschule trotzdem. Mit der Schule und auch der Samtgemeinde arbeite man übrigens seit vielen Jahren toll zusammen: „Besser geht’s nicht“, lobte er.

Gelungene Neuauflage: Calberlah Frühlings- und Hobbymarkt ging in der Oberschule in die mittlerweile 28. Runde. Quelle: Ron Niebuhr

Während Calberlah schon 700 Jahre auf dem Buckel hat, brachte es der Frühlings- und Hobbymarkt auf die 28. Ausgabe. Für Organisation, Aufbau und Betrieb konnte Hellwig auf Stammpersonal und Neueinsteiger zählen. „Von der Küche übers Kuchenbuffet und die Tombola bis zum Grillstand sind überall Helfer am Start“, freute er sich. Zahlreiche Gewerbetreibende – auch, aber nicht nur aus Calberlah – unterstützen die Tombola mit Sachpreisen. Hauptgewinn war ein Kaffee-Kapsel-Automat. „Der Tombola-Erlös geht wie immer an den DRK Kreisverband“, sagte Hellwig. Alle weiteren Einnahmen flossen in die Rotkreuz-Arbeit der Allerbütteler. 50 Torten steuerten Aussteller und Spender zum Buffet bei.

Ein Jahr kreative Pause

Angedacht sei, Calberlahs Frühlings- und Hobbymarkt, der sich aus einem Häkel- und Strickbasar in Allerbüttel entwickelt hat, in eine weitere Runde zu schicken. „Aber vermutlich nicht schon im nächsten Jahr, sondern vielleicht erst im Jahr darauf“, sagte Hellwig. Obgleich die Rückmeldungen von Besuchern und Beschickern auf die gestrige Ausgabe durchweg positiv gewesen seien.

Sehenswert: Luftbilder des Calberlahers Anton Kammerlocher machten Besucher des Frühlingsmarktes auf das Dorfjubiläum aufmerksam. Quelle: Ron Niebuhr

Als Chance, sich zu präsentieren, nutzte der Arbeitskreis „700 Jahre Calberlah“ den Frühlings- und Hobbymarkt. Mit einer Ausstellung von faszinierenden Luftbildern des Dorfes und der Umgebung machte die Gruppe auf sich und vor allem aufs große Jubiläum aufmerksam.

Eigentlich sollten ja auch historische Fotos zu sehen sein. „Aber die sind leider nicht fertig geworden“, berichtete Manfred Tetzlaff von sehr viel Aufwand in der Aufbereitung. „Die meisten Bilder sind erstmal sehr flau“, sagte er. Mehr Kontrast sei nötig, auch den für alte Aufnahmen so charmanten Sepia-Farbstich gelte es zu verstärken. Und hier und dort seien Details wiederherzustellen. Damit allerdings übertreibt es Tetzlaff nicht: „Wenn ich das auch noch bis in kleinste Feinheiten zu Fuß machen will, werde ich gar nicht mehr fertig“, winkte er ab. Denn die Bilder sollen jetzt beim historischen Abend am Freitag, 23. März, ab 19 Uhr im Calberlaher Hopfenspeicher zu sehen sein.

Einen Vorgeschmack darauf lieferte gestern ein Foto der ehemaligen Kaiserlichen Postagentur. „Es muss zwischen 1907 und 1914 entstanden sein. So lange gab es die Agentur nämlich“, erklärte Ernst-Henning Cohrs. Er unterfüttert die von Tetzlaff aufgearbeiteten Bilder mit dem dazu gehörenden historischen Hintergrund.

Luftbilder steuerte Anton Kammerlocher bei. Aufgenommen hat der Calberlaher sie vom Gleitschirm aus zwischen 2014 und 2017 aus einer Höhe von 400 bis 1000 Metern. Auch seine Fotos hat Tetzlaff für die Ausstellung digital nachbearbeitet.

Von Ron Niebuhr

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