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Isenbüttel Entlastungsstraße ohne Geh- und Radweg geplant
Gifhorn Isenbüttel Entlastungsstraße ohne Geh- und Radweg geplant
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00:20 08.03.2018
Bei Hochwasser überflutet: Für Radfahrer und Fußgänger gibt es nach dem Bau der Entlastungsstraße am Försterkamp demnächst nur noch diesen direkten Weg zum Einkaufen.  Quelle: Christina Rudert (Archiv)
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Isenbüttel

 Ohne Diskussion winkte Isenbüttels Gemeinderat jetzt den nächsten Schritt für die Planung der Entlastungsstraße Försterkamp durch: Beim Landkreis wird der Antrag gestellt, das Planfeststellungsverfahren einzuleiten. Aus der CDU gab es zwei Neinstimmen und zwei Enthaltungen, der Rest befürwortete das Vorgehen.

Das schnelle Verfahren sorgte bei den Zuhörern für Irritation. Sie nutzten die Einwohnerfragestunde am Ende der Sitzung, um zu erfragen, was für Fußgänger und Radfahrer geplant wird. An der Entlastungsstraße ist kein Geh- und Radweg vorgesehen, die Unterführung am Triftweg sei bei Hochwasser nicht nutzbar, der Bahnübergang wird geschlossen. Katrin Below (SPD) wies darauf hin, dass die Planung eine leichte Verschwenkung der Riede vorsieht, um diese Überschwemmung möglichst zu verhindern. „Und Hochwasser ist nur an einigen wenigen Tagen, an denen Radfahrer und Fußgänger den Umweg nehmen müssen“, ergänzte Klaus Rautenbach (Grüne).

Haushaltsplan „insgesamt positiv“

Der Haushaltsplan wurde einstimmig verabschiedet. Zwar muss die Gemeinde eine Million Euro mehr als im Vorfeld veranschlagt an Kreis- und Samtgemeindeumlage zahlen, weil sie zwei Jahre zuvor eine unerwartete Gewerbesteuerzahlung erhalten hatte, „aber insgesamt ist es ein positiver Haushalt“, stellte Andreas Rösler (CDU) fest. 112.000 Euro Förderung für Vereine, 50.000 Euro für Spielplätze in den nächsten drei Jahren, das könne sich sehen lassen. Allerdings müsse man damit rechnen, dass die veranschlagten 2,5 Millionen Euro für den Bau der Entlastungsstraße Försterkamp nicht reichen.

Rautenbach berichtete, dass an der Entschärfung der Parksituation rings um die Schule weiter gearbeitet werde. „Die Samtgemeinde ist an einer einvernehmlichen Lösung interessiert“, auch wenn sie mit den 19 Parkplätzen an der Blumenstraße bereits die von der Gemeinde geforderten Mitarbeiterparkplätze geschaffen habe.

Von Christina Rudert

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