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Flüchtlingskinder besuchen heilpädagogischen Hof

Isenbüttel Flüchtlingskinder besuchen heilpädagogischen Hof

Isenbüttel. Der heilpädagogische Bauernhof hatte für Dienstag 14 Flüchtlingskinder vom Clausmoorhof im Alter von acht bis 16 Jahren zu sich eingeladen. Für die war es eine spannende Entdeckungsreise.

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Gut beschäftigt: Bei ihrem Besuch auf dem heilpädagogischen Bauernhof harkten die 14 Flüchtlingskinder eifrig Stroh und Laub.

Quelle: Christina Rudert

Hofleiter Roland Bursian und die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer Marion Köllner und Mechthild Bayer hatten den Kindern diesen Ausflug ermöglicht.

In der Montagsgruppe im Clausmoorhof waren die Flüchtlingskinder aus verschiedenen Balkanstaaten gefragt worden, ob sie Lust auf den Ausflug hätten. Die Idee dahinter war, den Kindern während der Schulferien Abwechslung zu bieten und ihnen die deutsche Sprache näher zu bringen. Bursian wollte ihnen das Leben und die Tätigkeiten auf dem Bauernhof zeigen. „Außerdem bekommen sie quasi nebenbei Werte vermittelt, da hier ja auch Menschen mit Behinderung arbeiten.“ Selbst wenn die Kinder nicht langfristig in Deutschland bleiben dürfen, „wollten wir sie für ein paar Stunden ablenken und beschäftigen“, sagte Bursian.

Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück auf dem Bauernhof, anschließend fand eine Hofführung statt. Zu sehen gab es Schweine, Pferde und Gänse, von den Schweinen waren die Flüchtlingskinder besonders begeistert. „Die Großen haben sogar ,Schweine-Selfies‘ gemacht“, so Bursian.

Nach Hofaufgaben fragten die Kinder von alleine, also ging es mit Harke und Schubkarren ans Stroh- und Laubharken. Die Kinder hatten viel Spaß auf dem Hof, sie lachten und freuten sich auch über die Nestschaukel. Ein achtjähriges Mädchen und dessen Bruder, die schon ein wenig Deutsch sprachen, halfen den Kindern und Mitarbeitern bei der Kommunikation.

Nach getaner Arbeit aßen alle gemeinsam zum Mittag, bevor es zurück ging.

vgs

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