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Flohmarkt mit Spielzeug und Tombola für Indien

Calberlah Flohmarkt mit Spielzeug und Tombola für Indien

Calberlah. Zum elften Mal hat die Grundschule Calberlah am Donnerstagnachmittag einen Flohmarkt zugunsten einer Nähschule und eines Schülerheimes in Südindien veranstaltet - dieses Mal bei bestem Flohmarktwetter auf dem Schulhof.

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Reges Treiben: Auf Decken hatten die Calberlaher Grundschüler ihre Schätze ausgebreitet.

Quelle: Christina Rudert

Calberlah. „Ein Euro für das Spiel Angry Birds? Das ist richtig gut.“ Even aus der Klasse 2c ist sicher, dass der Käufer gerade ein echtes Schnäppchen gemacht hat. An einige Angebote auf der Decke, auf der Even mit Kilian, Laura und Irina ihre Ware präsentieren, haben sie Preise geklebt. „Bei anderen sollen die Leute sagen, was sie ihnen wert sind“, erklärt Kilian.

Das Geld fließt am Ende des Tages in den großen Topf: Die Kinder trennen sich von Spielsachen, Büchern, Puzzles und Stofftieren, um von dem Erlös eine Nähschule und ein Schülerheim in Südindien zu unterstützen.

Lara und Martin aus der 4b sind mit Losen unterwegs. „Die Idee zu der Tombola hatten wir in der Klasse“, erklärt Martin. Ein Los kostet 50 Cent, hinter der Hälfte der 200 Lose stecken Gewinne. Richtige Nieten sind die anderen 100 auch nicht: „Für die gibt‘s ein Bonbon“, sagt Lara.

Zum elften Mal hat die Schule diesen Indien-Flohmarkt veranstaltet, berichtet Organisatorin und Konrektorin Sigrid Köster-Fricke und erklärt: „Die Idee ist mal entstanden, weil die Kirchengemeinde Calberlah eine Partnerschaft mit Einrichtungen in Südindien hatte.“ Mit Hilfe des Missionswerkes Hermannsburg kommt das Geld von Calberlah nach Südindien. „Die Nähschule bedeutet für die Absolventinnen eine Existenzgrundlage. Mit Hilfe der Nähmaschine können sie Geld verdienen, um ihre Familien zu ernähren“, erklärt Sigrid Köster-Fricke. Die andere Hälfte des Geldes trägt dazu bei, dass arme Kinder zur Schule gehen und in dem Heim wohnen können und verpflegt werden.

Alle Lehrer und Ganztagsbetreuer waren gestern eingespannt, „und die Eltern haben wie die Weltmeister Muffins gebacken“, freut sich die Konrektorin über die Unterstützung.

tru

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