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Isenbüttel 35 Feuerwehrkräfte belüften zwei Stunden lang den Tankumsee
Gifhorn Isenbüttel 35 Feuerwehrkräfte belüften zwei Stunden lang den Tankumsee
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19:58 07.08.2018
Für die Badegäste ein Vergnügen: Die 35 Einsatzkräfte hatten beim Belüften des Tankumsees zahlreiche Zuschauer. Quelle: Sebastian Preuß
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Isenbüttel

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt: Der Tankumsee drohte wegen der hohen Temperaturen umzukippen, es sah nach Blaualgen-Gefahr aus. Auf dem kurzen Dienstweg alarmierte GmbH-Geschäftsführer Burkhard Roozinski die Samtgemeindeverwaltung, die bat die Feuerwehren um Unterstützung, und 35 Einsatzkräfte um Gemeindebrandmeister Björn Kölsch belüfteten am Dienstagabend etwa zwei Stunden lang den See.

Mächtig viel Druck: In Höhe des Tretbootverleihs spritzten die Feuerwehren das Wasser zurück in den See. Quelle: Sebastian Preuß

In einem Kreislauf pumpten die Wehren das Wasser aus dem See und spritzten es anschließend mit hohem Druck ins Wasser zurück, um dem See Sauerstoff zuzuführen. „Der Sauerstoffgehalt war gesunken“, so Kölsch, Roozinski erklärte: „Das Wasser fing schon an, sich türkis zu verfärben.“ Im schlimmsten Fall hätte ein Badeverbot gedroht, doch das konnte verhindert werden, „dank der tollen Unterstützung der Feuerwehren“, freute sich Roozinski.

Aus allen Rohren: Große Wassermengen wurden durch die Schläuche gejagt. Quelle: Sebastian Preuß

Er ist überzeugt, dass das Thema damit erledigt ist: „Die Temperaturen sollen sinken, und es ist Regen angesagt“, geht Roozinski davon aus, dass die Gefahr des Blaualgen-Befalls gebannt ist. Denn auch die Wassertemperatur des Tankumsees sinkt dann wieder – die hatte inzwischen 26 Grad Celsius erreicht.

An der Ostseeküste hatte Blaualgenbefall an polnischen, schwedischen und litauischen Stränden bereits Badeverbote zur Folge, denn einige Blaualgen bilden giftige Cyanobakterien.

Von Christina Rudert

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