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Etappensieg: Rat für Ampel an Friedhof

Calberlah Etappensieg: Rat für Ampel an Friedhof

Calberlah. Etappensieg für die Bürgerinitiative (BI): Der Calberlaher Gemeinderat stimmte am Mittwochabend einstimmig dafür, eine Bedarfsampel an der Landesstraße 292 in Höhe des Allerbütteler Friedhofes zu beantragen.

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Etappensieg erreicht: Der Calberlaher Rat stimmte geschlossen für die von der Bürgerinitiative gewünschte Bedarfsampel an der L 292 auf Höhe des Friedhofes.

Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)

Zuvor hatte BI-Sprecher Thomas Reimann aktuelle Unfallzahlen vorgestellt.

„Im ersten Halbjahr ist es schon zu vier Unfällen des gleichen Typs an der Abzweigung nach Allerbüttel gekommen“, sagte Reimann. Bei einem der Auffahrunfälle beim Abbiegen habe es sogar einen schwer Verletzten gegeben. Kommt es zu einem weiteren Autounfall gleicher Art gilt der Straßenabschnitt offiziell als Unfallschwerpunkt. Zudem berichtete Reimann von drei Wildunfällen.

Jörg-Dieter Baronick (UWG) erinnerte daran, dass man sich bereits seit April 2013 um eine Bedarfsampel bemühe. Damals lehnte der Verwaltungsausschuss einen solchen Antrag noch ab. Daraufhin gründete sich eine BI. 350 Unterschriften hat sie im Dorf gesammelt. Sie hat Anträge bei der Gemeinde und beim Kreis gestellt, hat die Landtagsabgeordneten Detlef Tanke und Horst Schiesgeries eingeschaltet und mit dem niedersächsischen Verkehrsminister Olaf Lies gesprochen. Ob das alles letztlich zum Ziel führt, bleibt abzuwarten. Der Gemeinderat jedenfalls steht hinter der BI.

Bürgermeister Jochen Gese begründete, warum mehr als zwei Jahre seit dem Erstantrag und der Beschlussfassung verstrichen sind: „Wir wollten erst Rechtssicherheit für den Einkaufsmarkt schaffen.“ Parallel zur Bedarfsampel setzt sich die Politik weiter für Tempo 70 an der Abzweigung ein. Vorm Einkaufsmarkt könnte sogar Tempo 50 gelten, sofern der Gehweg verlängert und die Versetzung des Ortschildes genehmigt wird.

 rn

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