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Erdwall und Findlinge sollen Brummis fernhalten

Calberlah Erdwall und Findlinge sollen Brummis fernhalten

Calberlah. Drei, vier Schwerlasttransporter standen fast jede Nacht auf dem Parkplatz östlich des Elbeseitenkanals und südlich der Kreisstraße 114. Damit ist jetzt Schluss, Erdwälle sollen Lkw vom Befahren dieser Fläche abhalten. Immer klappt das allerdings nicht.

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Parkplatz östlich des Elbeseitenkanals: Erdwälle sollen verhindern, dass Lasterfahrer dort ihre Brummis parken. Immer klappt das aber nicht.

Quelle: Christina Rudert

Calberlah. Calberlahs Bürgermeister Jochen Gese ärgerte sich, dass die schweren Lkw den schwach befestigten Platz kaputt fuhren. „Weil das mal Baulagerplatz für den Landkreis war, als die Fahrbahndecke der Kreisstraße 114 erneuert wurde“, vermutete Gese, der Kreis sei auch Eigentümer des Areals. Der verneinte. Gese sah im Grundbuch nach und staunte nicht schlecht: Das Gelände gehört der Gemeinde Calberlah.

„Ich habe dem Kreis daraufhin vorgeschlagen, dass er das Areal übernimmt und zum Parkplatz ausbaut.“ Der Landkreis wollte aber nicht. „Das Argument war, man wolle keine Lkw-Parkplätze an Kreisstraßen schaffen“, erinnert sich Gese. Der Landkreis übernahm aber den Rückbau und schüttete Erdwälle auf, um Lkw künftig fern zu halten. Für Pkw ist die Zufahrt zwar noch möglich, aber Parkflächen sind nicht mehr da. Kein Problem, einen Engpass befürchten weder Landkreis noch Gese: „Es gibt ja den befestigten Parkplatz direkt westlich des Kanals auf der Nordseite der Tangente - der reicht.“ Dass überhaupt noch Pkw aufs Gelände kommen, hängt laut Gese damit zusammen, „dass der Weg in den Wald in Richtung Calberlah frei zugänglich bleiben muss“.

In der aufgeschütteten Erde sind schon die ersten Reifenspuren von schweren Fahrzeugen zu sehen. „Wenn wir feststellen, dass weiter Lkw den Platz befahren, werden wir eben dort Findlinge hin legen“, kündigt Gese weitere Möglichkeiten an, den Schwerlastverkehr fern zu halten.

tru

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