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„Ensemble Weltkritik“ in Calberlah

Bissiger Rundumschlag zum Fest der Feste „Ensemble Weltkritik“ in Calberlah

Weihnachten – kann man besinnlich angehen. Oder mit dem Ensemble Weltkritik. Das gastierte auf Einladung von Culturbalah am Samstagabend mit seinem Programm „Weihnachten – Ein alter Sack bringt’s noch“ in Calberlah. Ein großer Spaß fürs Publikum.

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„Ein alter Sack bringt's noch": Das Ensemble Weltkritik gastierte in der Aula der Calberlaher Oberschule.
 

Quelle: Ron Niebuhr

Calberlah.  Das Ensemble Weltkritik – Bettina Prokert und Maxim Hoffmann – ist sehr gefragt. Mit fast einem Jahr Vorlauf buchte Culturbalah um Annegret Langbein das Duo. Wenn sie Vita und Referenzen der beiden Künstler vorlese, „sitzen wir noch um Mitternacht hier und uns gehen die Getränke aus“, sagte Langbein. Daher machte sie kurzerhand einen Vorschlag ganz im Geiste von Weihnachten: „Lassen wir uns doch einfach mal überraschen!“ Eine gute Idee.

Das Duo machte einen – teils musikalisch inszenierten – Rundumschlag zu Weihnachten, widmete sich etwa dem frühen Verkaufsstart adventlicher Leckereien: „Auf Glühwein hab’ ich grad’ keine Lust, schließlich ist es Mitte August“. Aber auch militante Veganer bekamen ihr Fett weg: „Wenn mir so ein Hippie erklären will, was ich auf meine Stulle stapeln soll, frage ich mich, mit welchen Kartoffeln der sich blöd gefressen hat“, ätzte Hoffmann. Als Thüringer tauge er nicht zum Veganer: „Bei uns steht der Mettigel unter Naturschutz.“

Und wenn die liebe Verwandtschaft zum Weihnachtsfest anrückt, fühlt sich Prokert der CSU ganz nah in ihrer Forderung, den Familiennachzug zu stoppen. In Calberlah schnitt das Duo die Flüchtlingskrise übrigens gefahrlos an, in sächsischen Dorfsälen sieht es anders aus. Gern checkt Pianist Hoffmann erstmal mit dem Gesangbuch „Fröhliche Wehrmachtslieder“ die Lage: „Je besser der Text sitzt, desto näher spielen wir am Notausgang.“ In Calberlah blieb es nach dem kurzen Test bei fröhlichen, bissig pointierten Weihnachtsliedern.

Von Ron Niebuhr

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