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Elbeseitenkanal: Feuerwehr übt im ICE-Tunnel

Calberlah Elbeseitenkanal: Feuerwehr übt im ICE-Tunnel

Calberlah. Die Gelegenheit, in den ICE-Tunnel unter dem Elbeseitenkanal zu fahren, ist für die für ihn zuständige Feuerwehr Calberlah nicht allzu häufig. In der Nacht zum Sonntag war es mal wieder so weit. Die Brandschützer nutzten die verkehrsfreie Zeit denn auch gründlich aus.

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Seltene Gelegenheit: Nach Jahren konnte Calberlahs Feuerwehr wieder im ICE-Tunnel unter dem Kanal üben.

Quelle: Photowerk (mf)

Es war nicht nur mal wieder Zeit, das Spezialfahrzeug, das auch auf den Schienen fahren kann, in Bewegung zu setzen. Der Tunnel hat auch einige Neuerungen, die es bei der letzten Übung vor einigen Jahren noch nicht gab, sagt stellvertretender Ortsbrandmeister Sven Schlaberg.

Zum Beispiel die Schiebewagen, die die Bahn an den Tunneleingängen installiert hat. Mit denen können über die Gleise Material in und Tragen mit Verletzten aus den Tunnel geschoben werden. „Beim letzten Mal war das gerade im Bau“, erinnert sich Schlaberg.

Darüber hinaus probierten die Feuerwehrleute die Stromanschlüsse im Tunnel aus. „Theoretisch arbeiten alle unsere Geräte mit 230 Volt, also mit Hausstrom“, sagt Schlaberg. Im Tunnel gibt es Steckdosen, etwa für Trennschleifer oder Sägen, doch: „Es sind relativ unauffällige Kästchen, die nicht jedem gleich auffallen sollen“, weiß Schlaberg.

Von 0 bis 6 Uhr war der Schienenverkehr auf der Strecke gesperrt, so Schlaberg. Genug Zeit für die 30 Calberlaher Feuerwehrleute, auszuprobieren und zu üben. Bis 5.15 Uhr waren sie drin. „Damit wirklich jeder alles sieht.“

Einen Termin zu bekommen, sei nicht schwierig gewesen, sagt Schlaberg. Alles eine Frage der Vorbereitung - und die startete vor einem drei viertel Jahr. Ende 2014 sei der Termin bei der Bahn beantragt worden. Mit so einem Vorlauf sei das dann auch kein Problem.

rtm

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