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Early Bird bald auch an den Grundschulen

Isenbüttel Early Bird bald auch an den Grundschulen

Isenbüttel. Early Bird für Kindergartenkinder läuft in Isenbüttel gut, jetzt soll es an den Grundschulen weiter gehen.

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Englisch lernen für Kinder: Das Programm Early Bird soll auch an den Grundschulen der Samtgemeinde Isenbüttel starten.

Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)

Der Schulausschuss der Samtgemeinde empfahl am Donnerstagabend, Personalkosten von 30.000 Euro dafür bereit zu stellen.

Geplant ist, an einem Tag pro Woche an jeder der vier Grundschulen einen Muttersprachler einzusetzen - vormittags im Unterricht, nachmittags in den Ganztags-AGs. In den Kitas werden die Native-Speaker in dieser Zeit durch eine Vertretungskraft ersetzt. Zusätzlich schlägt die Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des Langzeitkonzepts vor, englischsprachige Mitarbeiter einzustellen, die Fächer wie Sport, Kunst und Sachkunde begleiten.

Das Konzept stieß bei der Politik auf Gegenliebe. „Der Plan, alle Kinder aus den bilingualen Kindergartengruppen in eine einzige Schulklasse zu stecken, funktioniert nicht“, stellte Dietmar Rösler (CDU) fest. Es sei sinnvoll, stattdessen alle Schulen gleichermaßen zu bedienen und so mehr Kinder von dem Angebot profitieren zu lassen.

Für Irritationen sorgten die Zahlen zur Schulentwicklungsplanung, die Schulamtsleiterin Renate Schween vorstellte. Demnach würde die Grundschule Calberlah, an die im nächsten Jahr zwei Klassenräume angebaut werden, statt der aktuell zwölf Klassenverbände ab 2016/17 nur noch acht Klassenverbände haben. Für Wasbüttels Grundschule prognostiziert die Statistik sogar, dass 2018/19 eine jahrgangsübergreifende Klasse eingerichtet werden müsste.

„Der Landkreis arbeitet mit Prognosewerten, nicht mit den Echtdaten aus unserem Einwohnermeldeamt“, erklärte Schween. Außerdem seien weder das Thema Inklusion noch durch die Flüchtlingskinder womöglich steigende Schülerzahlen berücksichtigt. „Wir rechnen in Calberlah mit maximal einer Klasse weniger.“

tru

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