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Isenbüttel Drei Schwestern stellen ihre Heimat Syrien vor
Gifhorn Isenbüttel Drei Schwestern stellen ihre Heimat Syrien vor
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00:16 23.04.2016
Drei Schülerinnen stellen Syrien vor: Aya (v.l.), Malak und Sama Fakosh präsentierten auf Anregung von Sonja Paukweit im Integrationscafé ihre Heimat. Quelle: Christina Rudert
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Die 16-jährige Aya, die 14-jährige Malak und die zwölfjährige Sama stellten Kultur, Schulleben, Medienlandschaft, Gerichte und Getränke sowie das Familienleben vor. „Wir hoffen, dass das alte Syrien wieder kommt und alle Menschen in Frieden leben“, beendeten sie ihre Powerpoint-Präsentation.

„Als sie vor eineinhalb Jahren nach Gifhorn gekommen sind, sprachen sie kein Wort Deutsch“, erinnerte sich ihre Lehrerin in der Sprachlernklasse am Humboldt-Gymnasium, Sonja Paukweit. Mittlerweile sprechen sie perfekt. Und als in der Sprachlernklasse das Projekt lief, Heimatstädte vor 50 Jahren und heute vorzustellen, machten sie sich mit Feuereifer ans Werk. „Wir fanden das Thema spannend“, erzählte Aya. Weil sich Sonja Paukweit im Isenbütteler Unterstützerkreis für Flüchtlinge engagiert, den ihr Mann Hans-Albert Blaschke mit initiiert hat, entstand die Idee, die drei Schwestern ins Integrationscafé einzuladen.

„Wir treffen uns seit März jeden ersten und dritten Dienstag im Monat um 18 Uhr im Jugendtreff“, berichtete Blaschke. Jeder Abend steht unter einem Thema, „zum Beispiel haben wir über Osterbräuche gesprochen und darüber, was typisch deutsch ist“. Und es ist Zeit für Gespräche.

Der Unterstützerkreis hat dafür gesorgt, dass viele der 40 Flüchtlinge im Dorf im MTV Sport treiben, freute sich Blaschke. „Und wir haben ein gemischtes Team zum Drachenbootrennen am Tankumsee gemeldet.“ Damit dort noch mehr Flüchtlinge mitmachen können, würde Klaus Rautenbach gerne Schwimmkurse für sie finanzieren. Vielleicht mit Hilfe der Spenden, die der Jugendchor der Singgemeinschaft beim Frühlingskonzert am Samstag, 23. April, um 19.30 Uhr in der Turnhalle sammelt.

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