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Isenbüttel Drachenbootrennen lockt Tausende Besucher an
Gifhorn Isenbüttel Drachenbootrennen lockt Tausende Besucher an
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00:17 16.08.2017
Sport am Tankumsee: 28 Teams nahmen am Drachenbootrennen teil Quelle: Michael Franke
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Isenbüttel

28 Teams haben sich bei Sport am Tankumsee am Sonntag beim Drachenbootrennen spannende Wettkämpfe geliefert. Zwar ging es auch um Pokale, der Spaß stand aber im Vordergrund. Am Ende siegte das Team Eintakter in der Gesamtwertung in der Kategorie Sport.

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Sport am Tankumsee: Während die 28 Teams beim Drachenbootrennen alles gaben, gab es für das Publikum viele Mitmachaktionen sowie Vorführungen der neusten Trendsportarten.

Jedes Team musste dreimal an den Start. Gut lief es für die Titelverteidiger Concordia Dragons, die beim ersten Durchlauf als einzige unter einer Minute für die Strecke vom Start bis zur Boje brauchten. Diese Boje hatte es laut Moderator Bastian Till Nowak in sich. „Ich kann vom Strand aus meist schlecht sagen, wer zuerst ins Ziel fährt. Denn die Boje verhält sich wie eine Boje und verändert ihren Standort.“ Mit solchen Ansagen und Details zu den Teams am Start unterhielt er das Publikum, das zum Nachmittag immer zahlreicher strömte und es sich an der Promenade am Tankumsee gemütlich machte.

Spannend ging es auch bei den Wettkämpfen um die weiteren Wertungen zu. Teams aus dem Isenbütteler und dem Gifhorner Rathaus traten gegeneinander an, die Trophäe, der Goldene Aktenordner, blieb beim Titelverteidiger Gifhorn. Dessen Team, das 11. Geboot, siegte auch in der Kategorie Fun.

Um den Jugendpokal paddelten der Piranha-Kahn (Sieger) und die Oberschule Papenteich, um den Sponsoren-Cup die Teams der LSW, vom Autohaus Kühl, von Egger, das Team Injoy und die Gesamt-Titelverteidiger Concordia Dragons, Hier holte sich das Team Egger die Trophäe. Die Unternehmerfrauen im Handwerk wurden Sieger der Herzen, und der Kreativ-Pokal ging an Piranha-Kahn und die Swim Idols.

Zwei Runden lang fieberten die Teilnehmer und die Zuschauer gemeinsam, doch trotz aller Rechnerei blieb es spannend – denn die Ergebnisse der dritten Runde gab es erst zur Siegerehrung.

Das Programm der Vereine

Während die Drachenbootteams auf dem Tankumsee um jede Zehntelsekunde kämpften, präsentierten sich auf der Bühne viele Vereine mit ihrem Programm. Die Bühne war ständig dicht umlagert, und auch an einigen Ständen mit Getränken und Essen bildeten sich vor allem zum Nachmittag hin lange Schlangen.

Gefühlt im Minutentakt wechselten sich die Aufführungen auf der Bühne ab, die permanent von zahlreichen Zuschauern umringt war. Schon der Auftakt mit Corvin Berndt hatte es in sich – Freestyle Fußball gab es zu sehen.

Ob Tanzsport mit den Line Dancern des SV Calberlah, dem Bromer Gesundheitssportverein oder den Turnsternchen des SVV Kästorf, ob Cheerleading mit dem MTV Gifhorn und dem MTV Gamsen, ob Fitness mit Injoy Gifhorn oder ob Selbstverteidigung mit der TA Wing Tsun Akademie – wer sich über die Angebote dieser und vieler weiterer regionaler Vereine informieren wollte, kam auf seine Kosten. Denn nach den jeweiligen Aufführungen konnten sich die Interessenten direkt vor Ort an den Ständen der Akteure Hintergrundinformationen holen.

Während auf der Bühne nur Zusehen angesagt war, ging es auf der Wiese auch ums Mitmachen. Beispielsweise bei den Wasserspielen mit der AOK oder bei Arrow Tag vom VfB Fallersleben. Nicht nur über Wasser gab es Spaß, der Tauchclub Hibaru bot einen Ausflug in die Unterwasserwelt an.

Für das leibliche Wohl war unter anderem mit Kaffee und Kuchen gesorgt, serviert von der Gifhorner Tafel, der Erlös ist für den Betrieb der Einrichtung bestimmt. Hausgemachte Limonade und Wildschweinburger bedienten den ausgefalleneren Geschmack. Und zu gewinnen gab es an vielen Ständen auch etwas, was natürlich vor allem den Kindern gefiel.

Von Thorsten Behrens

„Was ist, wenn den Kindern was passiert?“ Bernd Wunderlich ist sauer. Seit sein Sohn die Schule in Gifhorn besucht und jeden Morgen mit dem Bus fahren muss, „hat er keine Lust mehr auf Schule“. Weil der Bus übervoll ist. „Die Kinder stehen da total eingequetscht, mein Sohn hat kaum noch Luft bekommen“, ist Wunderlich sicher, dass er im Namen vieler Eltern spricht.

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