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Isenbüttel Die rätselhafte Alterung von Wasbüttel
Gifhorn Isenbüttel Die rätselhafte Alterung von Wasbüttel
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19:00 08.01.2019
Die Kapelle gehört zu Wasbüttels ältesten Gebäuden: Die Dorfbewohner bereiten sich auf den 1000. Geburtstag des Dorfes vor. Quelle: Christina Rudert Archiv
Wasbüttel

Die Chronisten schieben es auf die Wirren der Nachkriegszeit, die 1922 dazu führten, den Geburtstag zu vergessen. Die Dorfgemeinschaft entschied sich seinerzeit, nicht bis 1972 auf die 950-Jahr-Feier zu warten, sondern 1951 vom 4. bis zum 6. August das 900-jährige Bestehen nachzufeiern, wie es die Aller-Zeitung im April 1951 erklärte.

Die Zehntfestsetzung für das bischöfliche Kloster Halberstadt ist in einer Urkunde aus dem Jahr 1022 schriftlich festgehalten, genannt wird darin auch Wasbüttel, das damals Wilradesbutle hieß. Diesen Eintrag hatte Lehrer Stock bei privaten Nachforschungen in Aufzeichnungen des pensionierten Schulrats Baumgarten gefunden, die Urkunde wurde später auf ihre Richtigkeit geprüft. Aber schon lange vor dieser ersten Erwähnung lebten Menschen in der Gegend um Wasbüttel – der Pottberg barg Urnenfunde aus der Eisenzeit zwischen 500 und 400 vor Christus.

400 Jahre Funkstille in den schriftlichen Unterlagen

Nach 1022 tauchte der Ortsname dann mehr als 400 Jahre nicht mehr in Schriftstücken auf – erst 1450 ist dokumentiert, dass ein Jan von Campe einen Braunschweiger Bürger mit einem Hof aus Wasbüttel belehnt habe. Und weitere knapp 50 Jahre später ist das erste Mal die Rede von der Wassermühle am Ortsausgang nach Calberlah. Ende des 15. Jahrhunderts sind auch die Kapelle und der Hotopsche Hof entstanden, wie die Aller-Zeitung 1951 erinnerte.

Die Arbeit geht weiter: Am 16. Januar findet das nächste Treffen des Arbeitskreises zur Vorbereitung der 1000-Jahr-Feier Wasbüttels statt. Quelle: Christina Rudert (Archiv)

Arbeitskreis sucht noch weitere Mitstreiter

Nun bereitet sich das Dorf auf seinen 1000. Geburtstag vor. Das nächste Treffen des Arbeitskreises ist für Mittwoch, 16. Januar, um 18.30 Uhr in der Alten Schule geplant. Gesucht werden noch Mitstreiter, die Interviews führen oder kleine Filme produzieren, Zeitzeugen – beispielsweise Heimatvertriebene –, Personen, die noch unbekannte Fotos besitzen, Ideen für eine Chronik oder Aktivitäten und Veranstaltungen haben.

Von Christina Rudert

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