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Isenbüttel Die letzten Filme von Frido Krauel
Gifhorn Isenbüttel Die letzten Filme von Frido Krauel
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20:00 11.01.2019
Freundliche Zeitgenossen: Frido Krauel hat bei seinen Ausflügen in die Welt unter Wasser auch Delphine abgelichtet. Quelle: Frido Krauel
Wasbüttel

Filme von Unterwasserschönheiten waren Frido Krauels Markenzeichen. Damit ist vermutlich jetzt Schluss. Nicht weil der 78-jährige Wasbütteler nicht mehr auf die Malediven führe, sondern weil beim jüngsten Dreh im Spätherbst die Kamera kaputt ging – 9000 Euro Schaden. Die beiden zuvor abgedrehten Filme aus dem Herbst 2017 und dem Frühjahr 2018 werden jetzt im Januar bei TV 38 gezeigt.

Krauel ist der Ärger anzumerken. „Ich wollte die Kamera in das Unterwassergehäuse drücken, und dabei ist eine Dichtung kaputt gegangen.“ Salzwasser in der Kamera, der Film nicht mehr zu retten – „ein Moment der Unachtsamkeit nach 16 Jahren, und die Elektronik war hinüber“. Dabei waren er und seine Frau Hannelore extra ein zweites Mal auf die Malediven-Insel Nika-Island geflogen, weil die Unterwasserwelt dort besonders bunt und vielfältig ist.

Die letzten beiden Filme des Wasbütteler Unterwasser-Filmers Frido Krauel (78) sind auf TV 38 zu sehen.

1964 hat Krauel mit dem Tauchen, 1984 mit den Filmaufnahmen unter Wasser angefangen, „immer ohne Sauerstoffflaschen, in einer Tiefe bis zu 20 Metern“. 39 Mal waren Krauels auf den Malediven, 25 Mal am Roten Meer. Insgesamt kommt Frido Krauel auf 96 Filme. Nachdem er im Dezember 1998 Wettkönig bei Thomas Gottschalk geworden war – dort lief er als 58-Jähriger 25 Meter auf Händen durchs Wasser –, übertraf Krauel 2003 seinen eigenen Weltkrekord beim ersten Geburtstag des Badelands in Wolfsburg. „Da bin ich 31 Meter unter Wasser gegangen.“ Die Filme sieht er sich einmal im Jahr noch an.

Mit dem Filmen ist jetzt Schluss, meint der 78-Jährige. Aber nicht mit dem Tauchen: Während ihm das Gehen zunehmend Probleme bereitet, „ist im 29 bis 30 Grad warmen Wasser der Malediven alles bestens“. Zunächst ist allerdings ein Urlaub auf den Kanaren geplant. „Und wenn meine Frau dann am Strand spazieren geht, gehe ich auf Händen durch den Hotelpool.“

Von Christina Rudert

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