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„Die Kita war mein zweites Zuhause“

Isenbüttel „Die Kita war mein zweites Zuhause“

Isenbüttel. Die Kita der St. Marienkirche war früher ein ganz schöner Rabauke und genoss nicht gerade den allerbesten Ruf im Dorf. Mit Karin Reupke als Leiterin hat sich das grundlegend geändert, heute hat die Kita Vorbildfunktion kreisweit.

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Nochmal mittendrin: Karin Reupke verlässt die St. Marien-Kita in den Ruhestand. Den Kindern schenkte sie zum Abschied selbst gebackene Kekse.

Quelle: Ron Niebuhr

Nun geht Reupke in Ruhestand.

30 Jahre lang hat Reupke die Kita geleitet. Sie hat die Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf voran getrieben. Und zuletzt die viel gelobte Kita-Verfassung verabschiedet, die Kindern demokratische Mitsprache erlaubt. „Es gibt noch so viel mehr, was ich hier verwirklicht habe. Ich könnte ein Buch schreiben“, sagt Reupke. Möglich war das nur, weil die Mitarbeiterinnen hinter ihr standen. „Das machte für mich den Spaß an der Arbeit aus“, betont sie.

Was tut sich in der Kindererziehung? Was lässt sich in der Kita umsetzen? - Solchen Fragen stellte sich die Kita-Leiterin drei Jahrzehnte lang jeden Tag aufs Neue. Die Freude, der Entdecker- und Tatendrang der Kinder waren ihr Treibstoff. „Ich werde das Leben um mich herum vermissen“, sagt sie.

Ganz verabschiedet sich Karin Reupke nicht aus der Erziehung: „Das Thema Kinderrechte lässt mich nicht los.“ Sie möchte es gern mit Vorträgen in Kitas oder auch im Kinderschutzbund vertiefen. In 30 Jahren St. Marien-Kita hat sie genug wertvolle Erfahrungen gesammelt, die sie weitergeben möchte.

Die Kita ist in 30 Jahren enorm gewachsen: von vier auf acht Gruppen mit zu Spitzenzeiten 220 und aktuell 138 Kindern. „Die Kita war mein zweites Zuhause, mein Baby“, sagt Reupke. Leicht fällt der Abschied nicht. Sie ist froh, die Kita in guten Händen zu wissen - der Rabauke von einst kehrt zum Glück nicht zurück.

rn

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