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Der Gabentisch für Tiere füllt sich schnell

Weihnachtliche Bescherung in Ribbesbüttel Der Gabentisch für Tiere füllt sich schnell

Ein Tannenbaum in der Ecke, davor ein großer Tisch, der sich rasant füllt: Niemand kommt mit leeren Händen auf den Hof des Tierschutzzentrums in Ribbesbüttel. Am Freitagnachmittag ist dort der Gabentisch für Tiere aufgebaut.

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Futter, Spielzeug, Kuscheldecken: Trotz des schlechten Wetters füllte sich der Gabentisch für Tiere im Tierschutzzentrum.

Quelle: Christina Rudert

Ribbesbüttel. „Ich habe nicht die Zeit, mich regelmäßig zu engagieren, da ist so was eine tolle Gelegenheit“, stellte Kristin Röhrs am Freitagnachmittag fest und legte Futter für Katzenbabys, Kuscheldecken und Spielzeug für die Katzen auf den Gabentisch für Tiere im Tierheim.

Das Tierschutzzentrum hatte eingeladen, und trotz des schlechten Wetters füllte sich der Hof schnell. „Damit hatte ich gar nicht gerechnet, das macht mich richtig glücklich“, strahlte Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende des Tierschutzvereins, in der Hand eine Tüte mit der Aufschrift „Berta“. „Berta teilt ihr Spielzeug nicht gern und verbuddelt es deshalb“, berichtete Asseburg-Schwalki. Nun kriegt die Hündin ihr eigenes. „Die wird sich freuen.“

Ingrid Gärtner und Horst Bock waren mit Hund Andy da. „Der hat es gut, besser als die Tiere hier. Deshalb ist es uns gerade vor Weihnachten ein Bedürfnis, zu spenden“, sagte das Ehepaar, das seit zehn Jahren regelmäßig im Tierheim ist.

Peter Neumann und Hündin Lilu posierten zwischen Tannenbäumchen und Christbaumkugeln vor der Kamera von Linda Terschluse, Martina Neumann beobachtete. „Das Foto ist für unsre Eltern“, sagte sie. Die Fotografin stellt den Erlös der Shootings dem Tierschutzverein zur Verfügung. Der freut sich: „Wir haben um die 40 Katzen hier“, sagte die 1. stellvertretende Vorsitzende Andrea Krüger. „Und viele teure“, ergänzte Asseburg-Schwalki. Eine Katze hatte einen Autounfall, eine andere eine Magen-OP, eine dritte hat ein Bein gebrochen. „Da sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Außerdem gehen die Kastrationen weiter.“ Und dann sind da zurzeit noch spezielle Gäste im Tierheim: sechs kaukasische Owtscharkas, vier erwachsene und zwei Welpen. „Die werden sicher länger bei uns bleiben, bis wir geeignete Halter für die großen Hütehunde gefunden haben“, hofft Asseburg-Schwalki auf Paten.

Von Christina Rudert

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