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Debatte um Abkürzung zum Supermarkt und Hilfe fürs Türmchen

Calberlah Debatte um Abkürzung zum Supermarkt und Hilfe fürs Türmchen

Calberlah. Soll es einen Fuß- und Radweg von der Gartenstraße Allerbüttel zum geplanten Supermarkt in Calberlah geben? Obwohl die Meinungen im Bau- und Planungsausschuss auseinander gingen, fiel die Entscheidung sehr eindeutig aus. Das gilt auch für den Glockenturm auf der alten Schule in Allerbüttel.

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Glockenturm defekt: Die Gemeinde Calberlah sucht weiter eine kostengünstige Variante für die alte Schule in Allerbüttel.

Quelle: Jörg Rohlfs

Direkt durch den Drens zum Rewe: Eine Abkürzung für Fußgänger und Radfahrer aus Allerbüttel hatte die SPD beantragt, am Donnerstag befürwortete der Bau- und Planungsausschuss Calberlah eine weitere Prüfung. Allerdings erst nach längerer Diskussion.

„Der Antrag kommt zu früh“, meinte Dirk Leschner (CDU). Und auch Parteikollege Tobias Gnoth meinte: „Der Markt müsste erstmal stehen.“ Immerhin müsse für einen Geh- und Radweg nicht nur eine Brücke über die Riede gebaut werden - samt wasserrechtlichem Verfahren, wie Bürgermeister Jochen Gese informierte -, sondern auch Grund und Boden erworben werden. Und Rudolf Knodel meinte, die aktuelle Zuwegung reiche aus.

Gese listete die Bedenken auf: „Die Trasse führt durch ökologisch wertvolles Gebiet, es handelt sich um Überschwemmungsfläche, dort verläuft eine unterirdische Starkstromleitung.“ Im Winter müsse der Weg geräumt werden, und als nächster Wunsch käme sicher der nach Beleuchtung.

Uwe Kunkel (SPD) begründete den Zeitpunkt des Antrags damit, im Zuge der weiteren Planung wenigstens einen Grundsatzbeschluss mit aufzunehmen. Das wertete Horst-Dieter Hellwig (UWG) als „positives Signal an die Bürger, dass es mit dem Bau des Marktes überhaupt weiter geht“.

Zum Schluss gab es nur von Jochen Gese eine Gegenstimme zu dem Antrag, die Realisierung des Weges durch die Verwaltung weiter prüfen zu lassen.

* Die Sanierung des Glockenturms auf Allerbüttels alter Schule bleibt Thema. Wie Bürgermeister Jochen Gese im Bau- und Planungsausschuss berichtete, wollte der Architekt 30.000 Euro haben. Zu viel, meint die Verwaltung. „Wir müssen eine günstigere Lösung finden“, so Gese. Horst-Dieter Hellwig (UWG) stellte fest, dass die Standfestigkeit noch gegeben sei. „Zur Substanzerhaltung müssen allerdings auch die Nässeschäden beseitigt werden.“

* Fritz Schulze, Anlieger der Hauptstraße in Calberlah, hatte beantragt, die Auffahrt zu seinem Grundstück auf eigene Kosten zu verbreitern. Dafür muss der Bordstein zusätzlich abgesenkt, der Gehweg entsprechend angepasst werden. Der Ausschuss stimmte nach Besichtigung zu.

* Anders an der Berliner Straße Ecke Görlitzer Straße. Dort hatte ein Anlieger moniert, dass der Gehweg an seinem Grundstück abgesackt sei. „Nicht wir müssen den Gehweg anheben, sondern er muss seine Zuwegung zur Haustür absenken – der Gehweg ist in Ordnung“, stellte Ausschussvorsitzender Uwe Kunkel (SPD) fest.

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