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Das wird gefeiert: 125 Jahre Chorgesang

Wasbüttel Das wird gefeiert: 125 Jahre Chorgesang

Wasbüttel. Seit 125 Jahren singen die Wasbütteler im Chor, erst im Männergesangverein, seit 1955 im Gemischten Chor, seit 2007 in Chorgemeinschaft mit den Allerbüttelern. Das große Jubiläum feiert die Chorgemeinschaft Wasbüttel/Allerbüttel am Sonnabend, 20. Juni, gemeinsam mit zahlreichen Gastchören.

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Freuen sich schon auf ihr großes Jubiläum: Die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Wasbüttel/Allerbüttel.

Um 14 Uhr geht’s in der Sporthalle los. Die Kinder der Chorklasse aus der Grundschule Wasbüttel unter Leitung von Silke Zieske treten – auch gemeinsam mit der Chorgemeinschaft – in Aktion, aus der Kreissängergruppe Rolfsbüttel sind die Singgemeinschaft Adenbüttel, die Didderser Chöre, Männergesangverein und Frauenchor Hillerse, die Singgemeinschaft Isenbüttel und der Männergesangverein Concordia Meine vertreten, und die Chorgemeinschaft Wesendorf-Westerholz hat ebenfalls bereits zugesagt.

„Wir haben den frühen Nachmittag gewählt, damit hinterher nicht gleich alle auseinander laufen, sondern noch Zeit für ein Gespräch ist“, sagt Günther Fischer, Vorsitzender der Chorgemeinschaft Wasbüttel. Damit die Gespräche nicht bei leerem Magen und trockener Kehle geführt werden müssen, sorgt der Landfrauenverein Wasbüttel für selbstgebackene Kuchen und Torten samt Kaffee, die Feuerwehr Wasbüttel wirft den Grill an und schenkt kalte Getränke und Bier aus.

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Ein Blick in die Chronik

Wasbüttel. 22. Januar 1890: Gründungstag des Männergesangvereins Wasbüttel. Dass die Schulchronik das Datum nennt, liegt sicher daran, dass der damalige Lehrer Adolf Kahle den MGV mit gegründet und auch dirigiert hat. 125 Jahre ist das her.

Seit 1891 ist die Chorgemeinschaft im Besitz ihrer Fahne. Der Schatz wird hinter Glas verwahrt, bei feierlichen Anlässen kommt ein Duplikat zum Einsatz. Der zweite Schatz ist ebenfalls geschützt: die Zelterplakette, die die Chorgemeinschaft zum 100. Jubiläum bekam. „Mit der Unterschrift von Bundespräsident Richard von Weizäcker“, zeigt Hans Freund.

Einschneidend war der Zweite Weltkrieg. „Gesungen wurde nicht, aber die Chormitglieder haben Pakete an ihre Mitsänger an die Front geschickt“, erzählt Vorsitzender Günther Fischer. In den Nachkriegsjahren sank die Zahl der Aktiven. Horst Menzel erinnert sich: „Damals wollte der MGV partout keine Frauen aufnehmen, die Männer wollten unter sich bleiben.“ Aber irgendwann stürmten die Frauen eine Generalversammlung – und blieben.

Ein langjähriger Begleiter war Franz Erdmann, der den Chor 1936 als Dirigent übernahm und mit etlichen Unterbrechungen bis 1990 immer wieder an das Dirigentenpult zurück kehrte. Der mittlerweile 96-Jährige trägt den Titel „Ehrenchorleiter“. 2007 war die Chorgemeinschaft so stark geschrumpft, dass sie kaum noch singfähig war. Den Zusammenschluss mit dem Gemischten Chor Allerbüttel hat noch niemand bereut.

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