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Isenbüttel Das Multikulti-Drachenboot trainiert eifrig
Gifhorn Isenbüttel Das Multikulti-Drachenboot trainiert eifrig
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21:00 26.07.2018
Letzte Hinweise vor dem Start: Thorsten Müller (l.) instruiert das Multikultiteam vom Café Aller. Quelle: Christina Rudert
Isenbüttel

Musa Abaker ist begeistert von dem Drachenboottraining: „Das macht viel Spaß“, sagt er und strahlt. Vor allem das Gefühl, im Team voran zu kommen. Kopfnicken ringsum. Und so richtig schwierig sei das Paddeln eigentlich nicht.

„Sieben oder acht Nationen“ sind laut Manfred Torkler auf dem Boot vertreten, das Multikulti-Team aus dem Café Aller trainiert eifrig für die Regatta bei Sport am Tankumsee am Sonntag, 12. August, präsentiert von der Aller-Zeitung.

Angst-Thema Wasser

Ja, am Anfang war das Wasser noch ein Angst-Thema für den einen oder die andere der Flüchtlinge, die auf der Mittelmeerroute nach Europa gekommen sind. „Deshalb gehen wir ja regelmäßig jeden Freitag in der Allerwelle schwimmen“, sagt Torkler. Der Café-Mitarbeiter hat das Regattateam unter seine Fittiche genommen. „Und es darf keiner aufs Boot, der nicht schwimmen kann.“ Außerdem ist hin und wieder sogar ein Rettungsschwimmer an Bord, „und wer will, bekommt auch eine Rettungsweste“.

Hohe Frauenquote

Als beim ersten Training dann doch die Frage nach der Tiefe des Sees auftauchte, musste Torkler schmunzeln. „Ob das Wasser zwei oder 15 Meter tief ist, ist dann irgendwie auch egal.“

„Heute ist die Frauenquote besonders hoch“, stellte Torkler beim mittlerweile sechsten Training fest. Nach vier Wochen Pause wegen der Sommerferien und des Ramadan ging es am Mittwoch wieder los, für ein paar Paddler war es Premiere. Die bekamen von Thorsten Müller noch schnell den besten Sitz und die richtige Haltung beim Paddeln erklärt, bevor es los ging.

Abfahrt im Gleichtakt

„Bei dem Badebetrieb hier ist es immer etwas schwierig, durch die Badezone zu kommen, aber das klappt schon“, stellte Müller fest. Und dann ging es im Gleichtakt los. „Beim Rennen werden wir so 20 bis 22 Leute haben, die mitmachen, so dass wir sogar eine Reserve haben“, freut sich Torkler schon.

Von Christina Rudert

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